1. "Zwist" zwischen den Auetalern und den "Städtern" aus Rinteln

    Abi-Kulturabend fasziniert mit Bands und Chören / Überspitzte Sketche

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    RINTELN (ste). Es geht zu Ende mit der Schulzeit der Abi-Klasse 2010, doch jetzt drehen die angehenen Abiturienten erst noch einmal richtig auf. Obwohl ihre letzten Klausuren längst geschrieben sind und der 13. Jahrgang des Gymnasiums Ernestinum nun vor seinem Abitur und den Abschlussprüfungen steht, ist außer "Büffeln" noch jede Menge an Schultradition zu absolvieren. Dazu gehören natürlich die legendären Abi-Feiern, Mottotage, die Abi-Zeitung und der große Abschlussball; und alles will organisiert und vorbereitet sein.

    Ein Highlight konnte der Abi-Jahrgang jetzt mit seinem Kulturabend gradios zu Ende bringen. Der sorgte in der bis auf den lezten Platz gefüllten Aula drei Stunden lang für Action ohne Ende.

    Eltern, Freunde, Ehemalige und Lehrer schauten sich den neunjährigen Leidensgang ihrer Kinder von der fünften bis zur 13. Klasse mit Vergnügen an und fanden sich selbst in einzelnen Szenen wieder.

    Zwei Abi-Bands und der Abi-Chor sorgten für die musikalische Unterhaltung und mit Sketchen blickten die kommenden Schulabgänger auf ihre Schulzeit zurück.

    So etwa auf die siebte Klasse, als sie durch einen "sprechenden Hut" in ihre Wunschklasse gelangten (oder auch nicht!).

    Immer wieder gab es musikalische Unterbrechungen mit den "Backstreet Boys" oder den "Spice Girls", die es so richtig abrocken ließen.

    Immer wieder ein Thema war das Sekretariat der Schule. Und die dort arbeitenden Sekretärinnen kamen nicht gerade gut weg bei der Rückschau. Helena Schmidt musste sechs Jahre auf eine Schulbescheinigung warten, da das Personal mit dringenden Geschäften wie Nägel lackieren und Kaffeetrinken beschäftigt war und jeden Kontakt zu den Schülern als äußerst störend empfand.

    Überspitzte Sketche, in denen immer auch ein Funken Wahrheit steckte. Ahmad und Saskia spielten ihre Sekretärinnenrollen besonders eindrucksvoll und vor allem Ahmads "böser Blick" sorgte in den vier verschiedenen Szenen immer wieder für Lacher.

    Dann kam die achte Klasse, in der die Mädchen und Jungen völlig unterschiedliche Interessen entwickelten. Während die einen ihr Taschengeld für Schminke und Klamotten ausgaben, entdeckten die Jungs ihren Faible für Magic-Karten. Wenig anders das Bild in der neuten Klasse. Noch immer sind die Mädchen den Jungs weit voraus und kümmern sich um Partys und ältere Jungs, während die männlichen Neuntklässler sich mit Computerspiel-Helden identifizieren.

    Bildlich dargestellt wird auch der erste Liebeskummer, die erste Trennung der Klassen sowie die Entscheidung über die Wahlfächer für die Oberstufe. Und immer wieder sind es die Bands und Chöre, die für Unterhaltung zwischen den Szenen sorgen, ganz vorne weg Pia Schwabe, die mit beeindruckender Stimme "Falling" sang.

    Das Schulleben von Referendaren wird mit "Leiden der jungen Ulrike" thematisch aufgearbeitet und natürlich musste auch der "Zwist" zwischen den Rintelner und den Auetaler Schülern humorig auf die Bühne dargestellt werden.

    Foto: privat

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