1. Mit eigenen Worten wirken und für den Gemeindebrief schreiben

    Seminar vermittelt das passende Handwerkszeug zum Erstellen von individuellen Texten

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    BECKEDORF. Pfarrscheune und Gemeindehaus waren die Orte in der evangelischen Kirchengemeinde Beckedorf, an denen der Theologe und Kommunikationswirt Hilmar Gattwinkel sein Seminar "Mit eigenen Worten wirken - Schreiben für den Gemeindebrief" durchführte. Organisiert hatte das ganze der Beckedorfer Pastor Falk Nisch, der im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Finanziert wurde die eintägige Veranstaltung aus Mitteln des Kirchenkreises.

    12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Gemeinden im Kirchenkreis ließen sich zusammen mit Pastor Nisch von Gattwinkel in die Geheimnisse des Schreibens eigener Texte einführen. Der Ablauf war in drei Abschnitte unterteilt, um den Anwesenden nicht nur das notwendige Handwerkszeug für das eigene Schreiben, sondern auch für die Erstellung eines Gemeindebriefs zu vermitteln. Alle, außer dem Beckedorfer Pastor, sind ehrenamtlich in die Arbeit vor Ort eingebunden.

    Gattwinkel ermunterte die Teilnehmer, sich der Arbeit mit und an Texten zu widmen. Er gab Tipps zur Textstruktur (""Wie halte ich den Spannungsbogen?"), zum Anfertigen von Überschriften und ließ die Schreiber sich immer wieder die Frage stellen: "Bin ich konkret genug?" Der studierte Kommunikationswirt setzte Impulse für die Arbeit in der Gemeinde und ließ immer wieder das Schreiben üben. Er machte auf die Unterscheidung zwischen Information, Meinung und Ankündigung aufmerksam und verband dies mit dem Hinweis, die drei Ebenen nicht zu vermischen. Schließlich beantwortete er auch noch die vielen Fragen, die an ihn herangetragen wurden. Vorsichtig näherte man sich dabei unter der Überschrift "Andere schreiben für den Gemeindebrief" der Fragestellung: "Wie gehe ich mit einem Text um, der mir zur Veröffentlichung angeboten wird, der aber der sprachlichen Korrektur bedarf?" Auch hier wusste Gattwinkel die richtigen Ratschläge zu geben.

    Konzeption und Ablauf des Tages sowie die professionelle Tätigkeit des Dozenten stießen bei den Seminarteilnehmern auf große Begeisterung. Der Erfolg des Seminars und die Umsetzung des Gelernten werden demnächst anhand der Mitteilungen in den Kirchengemeinden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verfolgen sein. Foto: privat

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