BAD NENNDORF (Ka). Vor dem DRK-Ortsverein lag beim Blutspende-Termin größte Vorfreude, denn der 20.000 Blutspender in der Bad Nenndorfer Blutspende-Ära wurde erwartet. Als 10.999 Blutspenderin begrüßte der DRK-Empfang die Spenderin Susanne Klein aus Bad Nenndorf in der Grundschul-Aula. Ihr schloss sich Jörg Tatge aus Bad Nenndorf an. Kein Unbekannter, wenn es um die Aktion "Blut rettet Leben" geht. Regelmäßig nimmt er seit Jahren an den unentgeltlichen Blutspende-Terminen in der Kurstadt teil. Um so erfreute war er, als er unwissend zum richtigen Zeitpunkt die Anmeldung aufsuchte und einen Präsentkorb nebst Gratulationen vom DRK-Team erhielt. Uwe
Lathwesen folgte auf Platz 20.001. Ihm gebührte wie auch Susanne Klein ein Blumenarrangement als Dankeschön. Ein weiterer Präsentkorb ging an Frank Schoenefelder aus Haste, der zum 100. Mal sein Blut spendete. Unter den insgesamt 130 Blutspendern befanden sich vier Erst- und zahlreiche Jubiläumsspender. Zum 60. Mal begab sich Winfried Hecht aus Rodenberg zu dem Termin. Auf die 50. Aktion blickten Marion Tatge, Walburga Wille und Christa Rehse aus Bad Nenndorf. Für eine Stadt wie Bad Nenndorf mit rund 10.500 Einwohnern sind rund 130 Blutspender pro Termin nicht sehr viele Freiwillige. Jeden Tag werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt, um Menschenleben zu retten. Jeder Bürger kann in eine Situation kommen, wo er das Blut anderer Menschen dringend benötigt. Ein kleiner Pieks und ein wenig Zeit reichen aus, um zum Lebensretter zu werden. Foto: ka
Susanne Klein, Frank Schoenfelder, Jörg Tatge und Uwe Lathwesen runden die 20.000 bei der Blutspende in Bad Nenndorf auf.