1. Gemeinde investiert 1,2 Millionen Euro in örtliche Baumaßnahmen

    Maßnahmen werden nach Prioritätenliste "abgearbeitet" / Für Rathaussanierung gibt es Fördermittel

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    AUETAL-REHREN (tt). Die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses der Gemeinde Auetal nahmen in ihrer jüngsten Sitzung im Spiegelsaal der "Alten Molkerei" die Prioritätenliste zur Kenntnis, nach der alle wichtigen Baumaßnahmen für 2010 aufgelistet sind und abgearbeitet werden. 1, 273 Millionen Euro stehen dafür der Gemeinde Auetal im Vermögenshaushalt zur Verfügung. Berücksichtigt werden nur alle Maßnahmen der Prioritätsstufen 1 bis 3. Alle anderen Stufen (bis 10) werden nur ausgeführt, wenn noch Geld vorhanden ist. Den größten Batzen verschlingt die Sanierung des Rathauses und die Maßnahme an der Sporthalle in Rehren. Hier darf die Gemeinde mit Fördergeldern rechnen, die das Gemeindebudget ein wenig entlasten. Für den Umbau und die Erweiterung des Rathauses wurden 188 000 Euro veranschlagt. Dazu die Restabwicklung für die Planung in Höhe von 10 000 Euro, energetische Verbesserungen wie neue Fenster, Dämmung und die Heizung für 65 000 Euro und die Gestaltung der Außenanlagen für 20 000 Euro. Insgesamt sollen also 283 000 Euro in das historische Rathaus investiert werden. Ebenfalls Priorität Nummer eins hat die Sporthalle in Rehren. Hier werden die Heizungs- und Lüftungsanlage für 40 000 Euro erneuert, die Flachdächer durch den Aufbau eines Satteldachs saniert und über dem Umkleide- und Sanitärbereich ein Pultdach gebaut. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 174 000 Euro. Dazu kommen noch Kosten für Fachingenieure und Nebenkosten in Höhe von rund 23 000 Euro. Der Dorfladen für Rolfshagen und damit verbunden auch die Dachsanierung des Anbaus an der ehemaligen Schule sowie die Umgestaltung der Fassade haben ebenfalls Prioritätsstufe eins und schlagen im Haushalt mit insgesamt 114 000 Euro zu Buche. Für die Kindertagesstätte Rolfshagen ist in diesem Zusammenhang ein zweiter Fluchtweg aus dem Obergeschoss notwendig. Hierfür wurden 9 500 Euro veranschlagt.Zweite Priorität hat der Anbau eines Umkleideraums am Feuerwehrgerätehaus in Kathrinhagen, der in Eigenleistung erstellt wird und rund 75 000 Euro kosten soll. Priorität hat auch der Hochwasserschutz in Rolfshagen im Bereich Napoleon- und Rolfshagener Straße. Einschließlich der Planungskosten sind hierfür Kosten in Höhe von 130 000 Euro errechnet worden. Auch der Hochwasserschutz für Klein Holtensen soll in diesem Jahr endlich realisiert werden. Alternativ zum geplanten Regenrückhaltebecken in Altenhagen soll der Bach zurückgebaut, also alte Betonplatten entfernt und Abflussbehinderungen oberhalb der Ortschaft beseitigt werden. Dafür stehen im Haushalt 30 000 Euro bereit. Der Bau des Dorfgemeinschaftsraumes in Kathrinhagen für rund 70 000 Euro soll zum Teil durch Eigenleistung finanziert werden. Im Rahmen der Dorferneuerung in Rolfshagen wird der Dorfmittelpunkt am neuen Dorfladen umgestaltet. Für eine Anschubfinanzierung sind 100 000 Euro kalkuliert. 65 000 Euro sollen die energetischen Baumaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus Bernsen verschlingen und 90 000 Euro sind für die allgemeinen Sanierungsarbeiten an dem Haus angesetzt. Auch hier soll aber vieles in Eigenleistung erledigt werden. Die Mitglieder des Heimatvereins stehen für diese Aufgaben schon in den Startlöchern (wir berichteten). Für Buswartehäuschen im Auetal wurden unter Priorität vier 53 000 Euro veranschlagt. Diese Maßnahmen werden im Rahmen der Förderung für den öffentlichen Personenverkehr mit 90 Prozent gefördert. Foto: tt

    Die Sporthalle in Rehren wird mit der Sanierung ein völlig neues Aussehen erhalten.

    Für die Rathaussanierung und -erweiterung stehen 188.000 Euro in der Prioritätenliste.

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