OBERNKIRCHEN (ih). 45 Pädagogen aus dem gesamten Landkreis Schaumburg haben am Donnerstag an der Fachtagung "Weiter geht’s…! Prävention für das berufliche und alltägliche Miteinander" teilgenommen. Zum achten Mal veranstaltete die Jugendpflege des Landkreises Schaumburg die Tagung. Ziel ist es, Schule und Jugendpflege an einen Tisch zu bringen.
Mobbing an Schulen: Referentin Cornelia Wölting hat auch Literaturtipps im Gepäck, die sie den Teilnehmern in der Pause vermittelt.
Probleme von Kindern und Jugendlichen hören nach Schulschluss nicht auf, so Claudia Kittel-Seifert. Gemeinsam mit Andreas Woitke leitet sie das NiKo-Jugendbüro. Insgesamt fünf Workshops waren geplant. Drei fanden während der Tagung statt.
Die Teilnehmer befassten sich mit Cybermobbing und der Auswirkung auf Schule und Jugendarbeit. Ein Raum weiter stand "Mobbing in der Schule" auf dem Workshop-Plan. Cornelia Wöltin, Schulsozialarbeiterin in NRW, stellte die Anti-Bullying Methode nach Dan Olweus vor. Das Prävntions- und Interventionsmodell fußt auf Methoden, die mit wenig Aufwand schnell umsetzbar sind.
Bereits vorab ausgebucht war das Thema "Zappelphilipp oder krankes Kind?".
Dr. med. Adriane Altenschmidt gab einen Überblick über Störungsbilder des Kindes- und Jugendaltes.
Zu erkennen, wann ein Kind krank ist oder einfach einen lebhaften Charakter hat, interessierte die Teilnehmer sehr.
Foto: ih