1. Straftaten aus dem letzten Sommer weitestgehend aufgeklärt

    Polizeichef : "Gute Arbeit von Polizeioberkommissar Janßen / Jugendliche Täter überführt

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    AUETAL (tt). Die zahlreichen Einbrüche und Sachbeschädigungen, die es im vergangenen Sommer im Auetal gegeben hat, sind weitestgehend aufgeklärt. Die meisten Taten werden von Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Janßen von der Polizeistation Rehren inzwischen als erledigt angesehen. Begangen wurden die Taten von einigen Jugendlichen und Heranwachsenden aus Rehren und Obernkirchen. Ihnen wurde der Einbruch in die Kfz-Werkstatt Wentzel in Rehren vom Juli vergangenen Jahres nachgewiesen. Durch ein, mit einem Schutzgitter gesichertes Kellerfenster, sind die Jugendlichen nachts in die Werkstatt eingedrungen. Nach Auslösen der Alarmanlage flüchteten sie. Nur zwei Wochen später sind die gleichen Täter in ein unbewohntes Einfamilienhaus im Gewerbegebiet eingestiegen und entwendeten dort unter anderem eine Sonnenbank. Das leer stehende Wohnhaus nutzten die Jugendlichen für einige Zeit als Treffpunkt. Dort fanden Janßen und seine Kollegen auch zwei Gartenstühle, die den Mitarbeitern des DRK in Rehren Mitte August von der Dachterrasse der "Alten Molkerei" gestohlen wurden. Im Zusammenhang mit den Einbrüchen hat es bei den Tätern Hausdurchsuchungen gegeben. Dabei wurde bei einem der Jugendlichen eine scharfe Pistole aus der UdSSR mit einem Magazin und drei Patronen sichergestellt. Diese Waffe hatten sich verschiedene Jugendliche ausgeliehen und auch bei den Einbrüchen dabei. Gegen den Besitzer wird wegen unerlaubten Waffenbesitzes ermittelt. Auch in Sachen Vandalismus-Aufklärung ist Janßen erfolgreich gewesen. So konnte der Polizeioberkommissar mit Hilfe aus der Bevölkerung ermitteln, wer im Juli auf dem Friedhof in Rehren sechs Grabsteine umgeworfen hat. Hier wurden zwei Jugendliche als Täter festgestellt. Ferner wurde von Janßen geklärt, wer im Juli eine Mauer in Rehren eingerissen und außerdem die Leuchtreklame am Penny-Markt beschädigt hat. Auch hierfür ist die Gruppe Jugendlicher verantwortlich. Die Ermittlungsergebnisse der Polizei liegen inzwischen der Staatsanwaltschaft vor. Gegen alle Täter wird Anklage beim Amtsgericht Bückeburg erhoben.Ob die Jugendlichen, die nun auf ihre Verhandlungen warten, durch ihre Überführung Vernunft angenommen haben oder ob nur die kalte Jahreszeit dazu beiträgt, dass es seit November ruhig im Auetal geworden ist, vermochte Janßen nicht zu prognostizieren. Für die Graffiti-Schmierereien an der Schule, dem Penny- und dem Aldi-Markt in Rehren konnte Janßen allerdings Kinder und Jugendliche aus Escher als Täter ermitteln. Auch sie werden natürlich zur Verantwortung gezogen. Der Rintelner Polizeichef, Wilfried Korte, der auch für die Polizeistation Rehren zuständig ist, hat die erfolgreiche Ermittlungsarbeit Janßens gelobt.

    "Das ist gute Arbeit gewesen. Ich bin froh, dass wir im Auetal einen Mitarbeiter haben, der bei der Bevölkerung gut ankommt, viele Kontakte hat und erfolgreich arbeitet", so Korte. Das sei umsomehr zu betonen, da Janßen im vergangenen Jahr die meiste Zeit allein seinen Dienst in Rehren verrichten musste. Foto: privat

    Rintelns Polizeichef Wilfried Korte (re.) ist voll des Lobes für Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Janßen.

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