EISBERGEN (km). Bei der Jahreshauptversammlung des Rassegeflügelzuchtvereins Eisbergen-Fülme e.V. konnte Vorsitzender Günter Droste auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Das Jahr hatte mit der Teilnahme an der Aktion "Saubere Landschaft" begonnen. Im Frühjahr begann die Zeit des Kükenschlupfes - nicht nur bei den Züchtern: In der Eisbergen Grundschule und im Kindergarten in Holzhausen war ein "Schaubrüter" aufgestellt worden, wo die Kinder den Schlupf "live" miterleben konnten.
Zum Hähnekrähen am ersten Mai waren wieder eine Vielzahl an Hähnen und Besuchern vor Ort, darunter auch viele Auswärtige. Die Ausstellungssaison wurde durch die 46. Rassegeflügelausstellung (und 8. Eisberger Freilandschau) eröffnet. Bei den 339 Tieren vergaben die Preisrichter acht Mal die Noten "Vorzüglich" und 18 Mal "Hervorragend".
In Rahmen der Veranstaltung wurden auch einige Züchter geehrt: Andreas Zabel, Karl-Heinz Zabel und Martin Zabel erhielten die Silberne Ehrennadel des Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Goldene gab es für Heinrich Brinkmann. Die Silberne Ehrennadel des SSRG bekamen Dieter Grote und Sven Grote.
Der Höhepunkt der Schausaison war die gemeinsame Fahrt mit dem Nachbarverein Bückeburg zur Nationalen Meisterschaft nach Dortmund.
Im Rahmen der dörflichen Veranstaltungen beteiligte sich der Verein (derzeit 52 Mitglieder) noch am Eisberger Weihnachtsmarkt. Die größten Erfolge des vergangenen Jahres: Vorsitzender Günter Droste wurde gleich zwei Mal Deutscher Meister: Mit seinen Seidenhühnern mit Bart, perlgrau und mit den Zwerg Houdan, schwarz-weiß gescheckt. Als Deutsche Jugendmeisterin konnte sich Kira Droste feiern lassen. Geehrt wurden bei der Versammlung zudem auch die Vereinsmeister: Andreas Zabel (Antwerpener Bartzwerge, wachtelfarbig) und Kira Droste (Zwerg Paduaner, gestruppt, schwarz). Für ihre Arbeit am Vereinsgelände schließlich bekamen Heinz Hesse, Fritz Reese und Wolfgang Schaak ein Präsent.
Die Impfungen gegen die Newcastel-Krankheit erfolgen am 14. März, am 13. Juni, am 15. August und am 17. Oktober, jeweils um 9.30 Uhr im Vereinsheim. Der Frühschoppen mit Erfahrungsaustausch findet weiterhin jeden Sonntagmorgen von zehn bis zwölf Uhr statt.
Positiv fielen schließlich auch die Jahresberichte vom Zuchtwart Andreas Zabel und Jugendwartin Nicole Bonte aus. Die Jugendgruppe besteht derzeit aus sieben Mitgliedern. Vier von ihnen stellten 2009 auch überörtlich aus.
Die Rassegeflügelzuchtvereine sollen in Zukunft alle eine Bestandstiererfassung erstellen, damit festgestellt werden kann, welche Rassen eventuell vom Aussterben bedroht sind.
In Eisbergen werden Puten, Gänse, Hühner (in 13 Farben), Zwerghühner (in 30 Farben), sowie Tauben (in 19 Farbschlägen) gezüchtet - insgesamt momentan 456 Zuchtiere gehalten.
Foto: km