Ein historischer Kurpark muss über Jahrhunderte gewachsen sein und nicht plötzlich neu angelegt werden. Die Gemeinde hat schon mehrere Tausend Euro nur für die Planung ausgegeben. Wenn sie dafür den Kurpark in Ordnung gehalten hätte, wäre der Kurpark sehr schön. Zur Historie ist zu sagen: Die Kurparkpfleger trugen früher Schaumburger Arbeitstracht, es war ein beeindruckender Anblick. Wie wäre es, wenn die Gemeinde den Pflegern eine solche Arbeitstracht stellen würde. Historisch wäre auch, wenn das Herbstlau mit Harken und nicht mit lautstarkem und Staub aufwirbelndem Gebläse eingesammelt werden würde. Letzteres ist teurer, geht nicht schneller und vertreibt - was ja wohl keiner will - Kurgäste und Spaziergänger.
Karola Feller
Bad Nenndorf
Bezugnehmend auf den Artikel möchte ich alle aufrufen, ihre Unterschrift in die, in Geschäften ausgelegten Listen des NABU einzutragen. Wir leben in einer Demokratie und alle Bürger haben ein Mitspracherecht - wir müssen es nur einfordern. Unsere Ratsherren behaupten, die Bürger hätten sie gewählt und darum könnten sie allein bestimmen. Das wäre Diktatur und das ist falsch. Wenn die Mehrheit der Bürger anders entscheidet, haben die Ratsherren verloren. Wir haben die Platanen in der Rodenberger Allee gerettet - wir werden auch den Kurpark retten. Wenn die Gemeinde mit ihrer Absicht durchkommt, werden wir zwei Jahre keinen Kurpark haben - siehe Renovierung der Rodenberger Allee.