1. FOUSA-Projekte sind erfolgreich

    Marisa Vocino berichtet aus Kenia / Spenden helfen direkt und sofort

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    LANDKREIS (tt). Nach zwei Jahren fiel in Ulu, einem kleinen Dorf im Süden Kenias, im November des vergangenen Jahres erstmals wieder Regen. " Für die Tiere der Massais ist das spärlich sprießende Gras aber immer noch zu wenig", so Marisa Vocino aus Rolfshagen, die wieder einmal selbst nach Kenia gereist ist, um sich vom "FOURSA"-Projekt (Friends Of Ulu Settlement Area) ein eigenes Bild zu machen. Seit Jahren unterstützt die Deutsch-Italienerin mit weiteren Spendern aus der Schaumburger Region das Projekt von Dr. med. Daniel Meyer aus Beckedorf, der mit weiteren europäischen und kenianischen Ärzten das Hilfsprojekt ins Leben gerufen hat (wir berichteten). Begonnen wurde mit dem Bau einer kleinen Klinik, die 2005 eröffnet wurde und in der die Ärzte regelmäßig zur Visite kommen. " Die FOUSA-Klinik ist inzwischen mit Spendengeldern erweitert worden und künftig sollen dort regelmäßig "medical camps" durchgeführt werden", so Marisa Vocino in ihrem Bericht direkt aus Kenia. "Die Menschen sind darüber sehr froh, doch nach wie vor ist es traurig zu sehen, dass es immer noch Kinder gibt, die schwere Arbeit verrichten müssen; sie tragen auf ihren kleinen Schultern schwere Wasserkanister bis zu 30 Kilogramm und Holz", so Marisa Vocino weiter. Neben dem begonnenen Wasserprojekt ist im Frühjahr 2007 mit dem Bau einer Schule begonnen worden. Die "Tumaini secondary school" (Schule der Hoffnung) wird durch FOUSA finanziert und gebaut. Die Arbeiten an der Schule sind noch nicht abgeschlossen, doch werden schon 22 Schüler von 4 Lehrern unterrichtet. Wenn alles fertiggestellt ist, sollen es 200 Schüler sein, die in acht Klassen unterrichtet werden. Zudem werden Schlafsäle eingerichtet und eine Küche, weil die Kinder zum Teil von weit anreisen und in der Schule übernachten müssen. Auf dem fünf Hektar großen Grundstück sind Sportplätze angelegt und Bäume gepflanzt, es gibt ein Maisfeld sowie eine Hühnerfarm. Menschen aus Ulu wurden zur Instandhaltung des Geländes und der Schule eingestellt und haben so Arbeit gefunden. "Die Menschen hier sind sehr glücklich und danken den FOUSA-Spendern sehr herzlich", gibt Marisa Vocino die Eindrücke aus Ulu weiter. Die Dürreperiode der vergangenen zwei Jahre ist dennoch noch nicht überwunden. Die Tiere der Massai sind unterernährt und abgemagert und der Kampf ums Überleben bleibt trotz Hilfe eine große Herausforderung. Marisa Vocico selbst hat Patenschaften übernommen, die Kindern und Jugendlichen erlaubt, die Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu erhalten. Die Menschen in der Region Ulu haben nicht einmal Geld genug, um sich ausreichend zu ernähren, da fehlt oft das Schulgeld, um die Kinder in die Volksschule zu schicken. "Für 30 Euro im Monat kann man einem Kind aus dem Elend helfen", weiß Marisa Vocino aus eigener Anschauung. Aber auch jeder Euro, der gespendet wird, hilft, das Projekt weiterzuführen. Das Spendenkonto lautet: FOUSA-Projekt, Kontonummer: 6413579, BLZ : 70169566, VR-Bank Taufkirchen-Dorf eG. Die Lutherische Kirchenmission e.V. in 29303 Bergen, Teichkamp 4, stellt Spendenquittungen aus. Unter: www.FOUSA.de stellt Dr. med. Daniel Meyer sein Hilfsprojekt in weiteren Details vor. Foto: privat

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