RINTELN (ste). Der Verwaltungsausschuss tagte jetzt in Vorbereitung der Ratssitzung, die am 11. März um 19 Uhr im Ratskeller stattfindet. Ein Thema war hier die Sanierung der Brennerstraße. Wieder einmal kommen hier die Pflastersteine hoch und die Straße ist teilweise abgesackt. Für Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz eine klare Sache: "Hier muss eine dauerhafte Lösung gefunden werden!" Jahr für Jahr hatte die Stadt - zum Teil auf Gewährleistung der bauausführenden Firmen, teilweise auf eigene Kosten - die Straße sanieren lassen. Im besonders betroffenen Bereich in Höhe der Fleischerei Lehmeier soll nun eine Asphaltdecke für Abhilfe schaffen: "Bis zum Haus Brennerstraße 37 wird der Asphalt aufgezogen!" Die Anwohner selbst werden nicht zu Anliegerbeiträgen herangezogen: "Die können nichts dafür, dass der Untergrund nicht tragfähig ist", so Buchholz. Eine zweite Variante, bei der die vorhandenen Pflastersteine in Beton gelegt werden sollten, wurde verworfen: "Immer wieder einmal müssen wir an die Versorgungsleitungen in der Straße und dann wird es richtig teuer!"
Positiver Nebeneffekt der Baumaßnahme: "Die Abrollgeräusche der Fahrzeuge werden leiser!" Temperaturabhängig soll nun ein möglichst früher Bautermin gefunden werden. Entlastung wird der Bürgermeister nach dem Willen des VA für das Geschäftsjahr 2007 erhalten und auch die Frage der geplanten Hallennutzungsgebühren wurde im Verwaltungsausschuss "durchgewunken": "Wenn wir jetzt nicht anfangen zu sparen - und dazu gehört auch die Erhebung von Hallennutzungsgebühren - dann wird in einigen Jahren nicht mehr der Rat, sondern eine Aufsichtsbehörde von außerhalb darüber entscheiden, was im Rintelner Haushalt steht", malte Buchholz düstere Bilder über die städtischen Finanzen. Die Kassenkredite seien Anfang des Jahres geradezu explodiert und in Rinteln werde man nicht warten, bis die Kommunalaufsicht fragt: "Was macht ihr eigentlich gegen die Schulden?"
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