1. Erst schrecken Schnee und Eis, jetzt droht das Hochwasser

    Nasse Füße bei rasant steigendem Pegelstand / Aktuelle Infos abrufbar unter 05751/19429 und über "Elwis"

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    RINTELN (ste). Der langanhaltende Winter mit reichlich Schnee und Eis hatte Rinteln über rund acht Wochen fest im Griff. Zum Wochenende hat das Tauwetter massiv eingesetzt und Bäche wie Weser ansteigen lassen. Bereits am Donnerstag Nachmittag gab es für einige Fahrzeugbesitzer, die ihre Autos auf dem Parkplatz unterhalb des Brückentor-Hotels abgestellt hatten, nasse Füße. Innerhalb von nur zwei Stunden stieg die Weser um 20 Zentimeter und die Pegelansage, die über die Rufnummer 05751/19429 abrufbar ist, meldete weiter steigende Wasserstände. Nachdem die Weser am Donnerstag um 16 Uhr auf 447 Zentimeter Wasserstand angewachsen war, konnte über das Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem "Elwis" im Internet am Freitag Morgen um 9 Uhr schon 531 Meter gemeldet werden; Tendenz steigend. Die Weser ist bereits ab 485 Zentimeter nicht mehr beschiffbar und ab 500 Zentimeter gilt Hochwasserstufe II und ab 560 Zentimeter Hochwasserstufe III.

    Zwar sind die Pegel zum Wochenanfang wieder etwas gefallen und die Situation hat sich entspannt. Ein grundsätzliches Ende ist allerdings noch nicht in Sicht.

    Neue Niederschläge und weiteres Tauwetter werden ihr Übriges tun. Foto: ste

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