HOHNHORST (em). Samtgemeindebürgermeister Reese hat die politischen Vertreter der Samtgemeinde Nenndorf über den Sachstand und die offenen Fragen zur Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Sporthalle Haste informiert. Die Samtgemeinde Nenndorf befürworte nach wie vor die Nutzung von Dächern zum Zwecke der Solarstromerzeugung, heißt es in einer Presseinformation. Daher habe sie mit einer privaten Betreiberin im vergangenen Jahr einen Vertrag abgeschlossen zur Nutzung des Daches der Sporthalle Haste/Hohnhorst zur Solarstromerzeugung. Diese Betreiberin habe sich die Sporthalle vorher angesehen und auf Eignung überprüft. Im Vertrag sei dann vereinbart worden, dass sämtliche Installationen und die damit zusammenhängenden Kosten die Angelegenheit der privaten Betreiberin sind und dass die Maßnahmen mit der Samtgemeinde abzustimmen sind. Die Betreiberin habe ihre PV-Anlage errichtet, bevor sie eine endgültige Abstimmung mit der Samtgemeinde vorgenommen hatte.
Die Samtgemeinde wartee immer noch auf die Herausgabe der Nachweise zur Einhaltung des Baurechts. Die Betreiberin habe sich zuerst eine Anwältin genommen, die Samtgemeinde suche eine gütliche Regelung und hat sich inzwischen ebenfalls an einen Anwalt gewandt. Daher könnten die Einzelheiten für die Dauer des schwebenden Verfahrens nicht in der Öffentlichkeit behandelt werden..