1. "Ablehnender Vorbescheid ist nicht nachvollziehbar"

    Helmhold setzt auf "Volksbegehren für gute Schulen"

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    LANDKREIS (km). Mit "großem Bedauern und Unverständnis" hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion und Rintelnder Ratsfrau Ursula Helmhold den ablehnenden Vorbescheid der Landesschulbehörde zu den beiden geplanten neuen Gesamtschulen in Schaumburg zur Kenntnis genommen. "Grundlage dieser vorläufigen Ablehnung," heißt es in einer Presse-Erklärung, "ist die unsinnige Vorgabe der Fünfzügigkeit als Mindestgröße, während bei allen anderen Schulformen eine Zweizügigkeit reicht." Damit versuche die Landesregierung, die von den Eltern aus pädagogischen und bildungspolitischen Gründen gewünschten Gesamtschulen zu verhindern," kommentierte die Abgeordnete. Sie unterstütze deshalb das landesweite "Volksbegehren für gute Schulen" mit dessen Hauptforderungen: Regelschulzeit von 13 Jahren für Gymnasien und Intergrierte Gesamtschulen sowie Vier- statt Fünfzügigkeit bei IGS-Gründungen. Die entsprechenden Unterlagen sind auf der Homepage der Abgeordneten hinterlegt. Der Landkreis habe einen nachvollziehbaren, auf realistischen Zahlen beruhenden Antrag eingereicht. Ursula Helmhold zeigte sich optimistisch, dass die Landesschulbehörde im geplanten Gespräch mit dem Landrat die Argumentation der Schaumburger nachvollziehen könne: "Der Bedarf ist da und definitiv nachgewiesen. Wer für sein Kind einen Platz an einer Gesamtschule möchte, muss diesen auch bekommen."

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