1. "Kamelle" fliegen, Trompeten schallen durch die Straßen

    RCV wird sich verstärkt der Werbung in Kindergärten und Schulen widmen müssen / Verkleideter Nachwuchs beim Umzug durch Rinteln vermisst

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    RINTELN (ste). "Wo bleiben nur die ganzen Kinder der Stadt", fragte sich RCV-Vorsitzender Franz-Josef Stöckl, der bei bestem Winterwetter mit Sonnenschein zwar auf eine stattliche Zahl von Besuchern entlang der Umzugsstrecke vom Karnvevalswagen herunter schauen konnte, im Zug selbst jedoch nur wenig verkleidete Kinder vorfand. Beim Seniorenkarneval (SW berichtet an anderer Stelle) war der Saal voll und die Stimmung grandios.

    Ist der demografische Wandel jetzt auch im Karneval angekommen? Was fehlte waren die Gruppen aus Kindergärten, Schulen oder Vereinen, die in Vorjahren die Lücken füllten. Vielleicht gilt es für den RCV in diesem Bereich noch intensiver um Teilnahme zu werben, damit der Kinderkarneval auch weiter erhalten bleibt. Mit Pauken und Trompeten zogen die Spielmannszüge und Umzugswagen durch die Stadt, begleitet von Freiwilligen der Rintelner Feuerwehren. Für die Mitglieder des Elferrates hieß es erst einmal "Kamelle schmeißen" vom großen RCV-Festwagen. Und die flogen weit und reichlich. Die Hände der Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister reckten sich auf dem Marktplatz weit in die Höhe, als dann auch noch gelbe Bälle flogen. Vom Marktplatz ging es dann in den festlich geschmückten Brückentorsaall wo sich Elfen und Feen, Prinzessinnen und Flamenco-Tänzerinnen, Cowboys und Indianer trafen, um gemeinsamen zwei Stunden Kinderkarneval zu feiern. Auf der Bühne hatten natürlich kindgerechte Aktionen ihren festen Platz.

    Foto: ste

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