1. Angora-Unterwäsche gegen "Kalte Rippchen" beim Frauenkarneval

    Es bleibt kein Auge trocken, kein Bein auf seinem Platz und keine Frau ohne Spaß

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    RINTELN (ste). Waltraud Bauer, Rosi Vahrenholz, Petra Sasse-Kohlmann, Ilona Fromme, Sandra Sperlich, Jutta Mewes, Kerstin Wanagauski, Anja Kirstein und Dorothee Heidel sind die Rintelner "Elfen" und ihnen gelang zum wiederholten Mal eine Frauenkarnevals Feier, die (fast) rein von Frauen und ihrem Spaß am Karneval gestaltet wurde. Männer mussten leider draußen bleiben; bis auf die Männerballette aus Hameln und Apelern und natürlich Travestiekünstlerin "Jacqueline de la Rouge", die mit ihren grazilen Beinen und ihrem unnachahmlichen Charme Begeisterungsstürme in den Reihen der Frauen hervorrief. Eine gute Portion an Gardetanz, eine Prise frivoler Witz in der Bütt, ein Hauch von Alkohol an den Tischen der Frauen und überall Verkleidung waren die Grundlage für eine Feier, die bis in die frühen Morgenstunden ging. Unter dem Motto "Lustig sein mit Singen, Tanzen und Springen" hatten die Organisatorinnen zur Karnevalsfeier eingeladen und die Karten waren wie in den Vorjahren schnell vergriffen.

    Während die Männer im Saal ausgesperrt blieben, dominierte das Thema "Mann" und wie man auf sich aufmerksam macht in den Büttenreden. Sandra Sperlich brillierte als "Miss Germany vom Doktorsee" und zeigte den Frauen auf, wie sie sich durch Nulldiät und chirurgische Kunst so umgestalten ließ, dass selbst der Wasserkessel hinter ihr her pfiff.

    Für die Showeinlagen sorgten dann Linda Preil und Madleen Dana Hugo. Die Tanzmariechen vom TSV Krankenhagen sind seit Jahren ganz oben in der Riege der karnevalistischen Tänzerinnen und verbogen ihre Knochen beim Spagat, als wenn sie aus Gummi wären.

    Tolle Einlagen lieferten auch die Garden aus Hameln und aus Krankenhagen, bis dann die Klageweiber auf die Bühne kamen und ihren schwarzen Humor versprühten. Ilona Fromme hatte ihren Auftritt in der Bütt als "Bedienung" in locker-frivolem Kostüm. Und natürlich standen auch bei ihre indirekt die Männer im Mittelpunkt des humoristischen Vortrags. Ob sie "kalte Rippchen" habe, stellten die ihr beim Servieren die Frage; und prompt kam die Antwort: "Nein, ich trage Angora-Unterwäsche!"

    Foto: ste

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