EXTEN (ste). 25-mal musste die Stützpunktwehr in Exten zu Einsätzen ausrücken, elf Mal zu Bränden und fünf Mal zu Hilfeleistungen. Eine Leistung von 605 Stunden, für die Ortsbrandmeister Christian Voß seinen 49 Aktiven ausdrücklich Dank aussprach. Doch eine Wehr lebt nicht allein von Einsatzstunden.
Zahllose Dienste für die Vorbereitung des Ernstfalls sind abzuleisten, es gilt Lehrgänge zu absolvieren und zu üben. Da freut es die Feuerwehrleute, wenn die Arbeit gewürdigt wird und es erfreuliche Anlässe zum Feiern gibt. So etwas gab es in Exten am 16. Mai, als die Wehr ihre Kinderfeuerwehr "Minisirenen" gründete. Bianca Entorf, Heike Bücher und Sonja Schneider führen die 18-köpfige Kinderwehr.
Guido Schaper, Michael Meißner und Christian Voß werden befördert.
Grund zur Kritik gab es jedoch auch. Voß hat in seiner Wehr 23 Atemschutzgeräteträger, aber nur vier Geräte: "Und das, obwohl uns laut Norm sechs Geräte zustehen!" 6.000 Euro gab die Stadt für Fahrzeuginstandhaltung und Einsatzkleidung in Exten im letzten Jahr aus: "Das sind zehn Euro pro Monat und Kamerad/in!" Nicht zu viel, wie Voß befand, der auf viele Eigentleistungen der Wehr am Gerätehaus verwies.
Besonders aktiv zeigten sich die Extener auch bei der Belegung von Lehrgängen wie Sprechfunker, Maschinist, Atemschutzgeräteträger oder für "Gefährliche Stoffe".
Auch Truppführer, Gerätewart, Gruppenführer und Zugführer wurden ausgebildet. In Extens Hausfirma "Wesergold" absolvierten drei Kameraden einen Lehrgang für Arbeiten und Rettungsmaßnahmen im Hochregallager. Gesamt bilanzierte Voß 29 Lehrgänge. Für dieses Jahr hat sich die Wehr wieder ordentlich was vorgenommen. 15 Lehrgangsplätze sind schon zugesichert und im Februar gründet sich der Förderverein, der die Kinder- und Jugendwehr unterstützen will. Besonders einen Transportwagen wünscht sich die Wehr für die beiden Gruppen.
Eine so aktive Wehr wie in Exten hat natürlich auch reichlich zu befördern und zu ehren. Zur Feuerwehrfrau wurde Nadine Fischer befördert, Feuerwehrmann wurde Manfred Wohlmuth.. Oberfeuerwehrmänner wurden Andreas Fehse, Timo Schneider und Marcus Wintjes. Hauptfeuerwehrfrau wurde Annette Strüve und Hauptfeuerwehrmann Benjamin Heim.
Rintelns stellvertretender Stadtbrandmeister Bernd Entorf beförderte Guido Schaper zum Löschmeister, Michael Meißner zum Oberlöschmeister und Christian Voß zum Brandmeister.
Rainer Kuhlmann als Stellvertreter des Kreisbrandmeisters konnte dann Karl-Heinz Bücher für 25 Dienstjahre ehren und Dieter Welsch für 50 Jahre. Die Ehrung für Egon Könecke für 40 Jahre wird nachgeholt.
Der Dankespokal der Aktiven geht in diesem Jahr an Marcus Wintjes, der ein besonderes Engagement auch beim Umbau des Feuerwehrhauses zeigte.
Für die Jugendwehr erstattete dann Jens Grote Bericht und seine 20 Jugendlichen nahmen an 69 Diensten teil. Foto: ste