RINTELN (ste). Eine Woche lang haben Katharina Lange (19), Lioba Ufer (19), Seda Ipek (19) und Karina Baier (18) aus dem 13. Jahrgang des Gymnasiums Ernestinum in Rinteln in jeder Pause in der Halle vor ihrer großen Informationstafel gestanden und Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. 2.225 Euro sind dabei zusammen gekommen. "Wir sind überwältigt von dem Erfolg unserer Aktion und danken allen herzlich, die uns unterstützt haben", sagte Katharina Lange. Täglich nahm die Abiturientin die Spendenbox mit nach Hause und zählt das Geld. "Das ist wirklich Klasse. Mit so viel habe ich nicht gerechnet", freute sie sich und zahlte den Betrag dann auf das Konto der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" ein, die die Schülerinnen nach eingehender Recherche für ihre Spendenaktion ausgewählt hatten. "Ärzte ohne Grenzen" ist eine unparteiische und unabhängige humanitäre Nothilfeorganisation, die in dem Katastrophengebiet für schnelle medizinische Hilfe sorgt. Von der 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation wurden bereits mobile Krankenhäuser in die Krisenregion gebracht sowie Medikamente und natürlich Ärzte, die dort so dringend benötigt werden. Die Schülerinnen hatten sich viel Mühe mit der Vorbereitung ihrer Aktion gemacht. Sie erstellten die Informationswände, fertigten Handzettel für die Schüler und machten so jede Menge Werbung für den guten Zweck. Unterstützung bekamen sie dabei von der Schulleitung. "Es sind sogar Erwachsene extra in die Schule gekommen, um ihre Spenden direkt abzugeben. Das waren dann schon mal 50 oder sogar 100 Euro", freute sich Seda Ipek. Ganz besonders haben sich die jungen Frauen über eine Karte gefreut. "Eine Spenderin hat uns darin für unser Engagement gedankt und 100 Euro gespendet. Das war schon eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit", erzählte Karina Baier. Abgeschlossen ist die Spendenaktion für Haiti am Gymnasium Ernestinum damit noch nicht. In der Bücherei steht noch immer eine Spendenbox. "Und darin ist auch noch jeden Tag Geld für Ärzte ohne Grenzen", stellt Lioba Ufer erfreut fest. Außerdem haben die vier jungen Frauen noch einmal ihren Infostand besetzt sowie beim Elternsprechtag selbstgebackenen Kuchen verkauft und Spenden gesammelt. Dabei kamen noch einmal über 400 Euro zusammen. Foto: privat
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Schüler sammeln für "Ärzte ohne Grenzen"
Überwältig vom Erfolg ihrer Aktion
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