1. Ortsräte und Stadtrat werden reduziert

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    RINTELN (ste). Die Maximalforderung der Verwaltung nach Abschaffung der Ortsräte und Einsetzung sogenannter "Ortsbeauftragten" kam im Verwaltungsausschuss nach langer Diskussion nicht durch. Am Ende einigte man sich auf eine Reduzierung von jeweils vier Mitgliedern in den Ortsräten und im Stadtrat. Der Rat muss jetzt in seiner nächsten Sitzung mit Zweidrittel-Mehrheit darüber entscheiden, ob diese Reduzierung gewollt ist. Das angepeilte Einsparpotential bleibt bei der Reduzierung symbolisch, so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, der neben den Sitzungsentgelten insbesondere das "Back Office" in der Stadtverwaltung als echten Kostenfaktor bezeichnete. Einladungen schreiben, Portokosten und ganz besonders die Fertigung von Niederschriften koste Zeit und Geld. In vielen anderen Gemeinden, so der Bürgermeister, seien die Ortsräte schon abgeschafft und Ortsbeauftragte eingesetzt, die dann in den Fachausschüssen gehört würden. 120 Ortsratsmitglieder hätte die Stadt so eingespart.

    36 Jahre nach der Gebietsreform (1974) sei die Integration der Ortsteile abgeschlossen und die Einrichtung der bis dahin wichtigen Ortsräte überflüssig. Allein 56.000 Euro kosten die Ortsräte und Verwaltungsstellenleiter die Stadt pro Jahr; plus die Kosten in der Stadtverwaltung für die Arbeit im Hintergrund.

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