1. "Die Dörfer unter der Burg" prägen das Leitbild

    "Windanlagen gehören dort hin, wo auch der Wind bläst" / Vorstand verändert

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    SCHAUMBURG/DECKBERGEN (tt). Das Geheimnis um Heinrich Schwone, dessen Grabstein an der Paschenburg gefunden wurde, ist gelüftet. In der Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Heimatvereins gab der Vorsitzende Wilfried Schnüll im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus die Recherchen bekannt, die zu der Lösung beigetragen haben.

    Auf einer Infotafel neben dem Aussichtsturm an der Burg ist die merkwürdige Geschichte nachzulesen. Wer sich dafür interessiert, muss sich auf den Weg zur Burg machen und kann dabei gleich Wanderwege nutzen, die der rührige Heimatverein in den letzten Jahren instand gesetzt hat und in Zukunft auch pflegen wird. "Möglich wurde dies durch unsere aktiven Mitglieder, denen an dieser Stelle unser aller Dank gebührt", so der Vorsitzende in seinem Jahresrückblick, der gespickt war mit einigen Höhepunkten. Heimat- und Gemeindenachmittage mit interessanten Vorträgen, Ausflüge zum Entsorgungszentrum nach Sachsenhagen oder die Grenzbegehung mit den Heimatfreunden aus dem Auetal gehörten ebenso dazu wie das Leben in den Bergdörfern Westendorf, Deckbergen und Schaumburg zusammen mit den örtlichen Vereinen und der Teilnahme an deren Veranstaltungen. Der Vorsitzende erzählte aus dem Leben einer gefällten Rotbuche an der Schutzhütte "Füßleins Ruh" und machte Werbung in eigener Sache. "In Anlehnung zu unserer Fotoausstellung im Jahre 2008 unter dem Motto: Die Dörfer unter der Burg, haben wir diesen Begriff für weitere Veranstaltungen geprägt". Im Ergebnis ist ein Logo entstanden, welches all das ausdrückt, was die Orte prägt. Die Weser, der Bergzug und die Burgen. Der Entwurf und die grafische Gestaltung sowie die Erstellung der Druckvorlage wurde von der Heimatfreundin Elke Reineking vorgenommen, die als Vereinsmitglied diese Arbeiten kostenlos getätigt hat. Ortsbürgermeister Eckhard Hülm ging in seinen Grußworten auf die unbefriedigte DSL-Versorgung in den Bergdörfern ein und gab einen aktuellen Sachstandsbericht. Danach sieht es aus, als könnte man endlich im Frühjahr mit einer Verbesserung rechen. Kein Verständnis bringt er für das derzeitige Steinbruch-Konzept auf. Aus seiner Sicht sollte am Steinberger Steinbruch nicht mehr gerührt werden. "Der Kamm sollte nach dem Bergrutsch so bleiben wie er ist". Zu den geplanten Windrädern im Wesertal machte Hülm die Meinung des Ortsrates deutlich, der gegen eine Aufstellung von Windanlagen ist. "Die Anlagen gehören dort hin, wo auch Wind ist und bei uns bläst der Wind nachweisbar nicht in ausreichender Stärke", so Hülm. Veränderungen gab es im Vorstand des Verkehrs- und Heimatvereins, nachdem Andrea Stemme für eine weitere Amtszeit als Schriftführerin nicht mehr zur Verfügung stand. In Abwesenheit wurde Renate Peters aus Deckbergen zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Für das scheidende Beiratsmitglied Jürgen Schrader wählte die Versammlung Uwe Kuhr aus Westendorf in den Vorstand. Foto: tt

    Der Vorsitzende des Verkehrs- und Heimatvereins bedankt sich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung.

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