1. Slomka will endlich Typen sehen

    Hannover 96 will in Hoffenheim endlich die sieglose Serie brechen

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    HANNOVER (ro). Neun Spiele ohne Sieg ließen die Roten bis auf den Relegationsplatz abrutschen. Noch schlimmer: Ein direkter Abstiegsplatz ist nur noch einen Punkt entfernt. Das Selbstbewusstsein liegt total am Boden. Dafür sorgten die bitteren Heimniederlagen gegen Hertha BSC und 1. FC Nürnberg. Nun soll endlich der Turnaround gelingen. Nach dem Trainerwechsel sollen nun die Blitztransfers kurz vor Toreschluss der Wechselfrist erfolgreich greifen. Zwei Offensivkräfte sollen für die nötige Kreativität und Kaltschnäuzigkeit sorgen. Elson und Arouna Kone dürften in der Startelf stehen. "Elson stand bei Stuttgart voll im Training und braucht keine Anlaufzeit", so Trainer Mirko Slomka. "Kone bringt eine ungeheure Schnelligkeit und Durchsetzungskraft mit", so Slomka über den ivorischen Neuzugang vom FC Sevilla.

    So könnten die Teams spielen:

    Typen, die alles in Kauf nehmen wünscht sich 96-Trainer Mirko Slomka.

    Pech: Das kämpferische Vorbild Hanno Balitsch muss pausieren.

    Das letzte Hemd: Dies sollen nicht nur die Fans für den Klassenerhalt hergeben.

    "Ich wünsche mir Typen, die alles in Kauf nehmen, um 96 in der ersten Liga zu halten", fordert der 96-Coach eine neue Einstellung. Zuletzt wirkte die 96-Elf wenig kampfbereit. Einer der Unermüdlichen fehlt zudem mit Hanno Balitsch wegen einer Knieverletzung in den nächsten zwei Wochen. Nicht nur die Fans fragen, wer da neben Jiri Stajner noch richtungsweisende Akzente auf der kämpferischen Schiene setzen könnte. Da kommt der genesene Leon Andreasen als Alternative in den Sinn. Seine Einsatzchancen wachsen mit jeder Trainingseinheit. Slomka erwartet in Hoffenheim ein sehr enges und zweikampfbetontes Spiel. "Wir haben unter der Woche geschaut, wer diesem Druck gewachsen ist", so der Coach. "Hoffenheim hat gerade gegen die unten stehenden Mannschaften ihre Punkte geholt", warnt Slomka. Die Gastgeber haben seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen und stehen somit in der Rückrundentabelle noch hinter den Roten. Für beide Mannschaften ist es eine Extremsituation. Die Zielsetzung ist von daher gleich: Es gilt die negative Entwicklung zu stoppen. Rangnick kann dabei auf die vom Afrika-Cup zurückgekehrten Isaac Vorsah und Chinedu Obasi zurückgreifen. Bei den Roten sind die unter der Woche geschonten Karim Haggui und Constant Djapka wieder einsatzbereit. Foto: bb

    TSG 1899 Hoffenheim: Hildebrandt – Beck, Simunic, compper, Ibertsberger – Carlos Eduardo, Luiz Gustavo, Salikovic – Obasi, Ibisevic, Maicosuel.

    Hannover 96: Fromlowitz – Pinto, Schulz, Haggui, Rausch – Rosenthal, Andreasen, Djapka, Elson, Stajner – Kone.

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