1. Haltung der SPD zur IGS in Rinteln wird kritisiert

    Neuhäuser will an Grundschulen werben

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). In einer Pressemitteilung kommentiert die WGS mit Unverständnis die Haltung der Rintelner SPD zu einer IGS in Rinteln: "Dass nun bedauerlicher Weise eine Ablehnung einer IGS in Rinteln droht, liegt auch an der vorherigen Einrichtung von Gesamtsachulen in anderen Orten des Kreisgebietes, die mit Billigung des Rintelner SPD-Kreistagsabgeordneten Wißmann und seiner Genossen erfolgte", so Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser. "Damit war klar, dass aufgrund der aktuellen Gesetzeslage mit dem Gebot der Fünfzügigkeit für neue Gesamtschulen in Verbindung mit den bekannten Schülerzahlen Rinteln bei einem Neugründungsantrag leer ausgehen wird", schreibt Neuhäuser weiter, der es von der SPD "unredlich" findet, hierüber jetzt überrascht Krokodilstränen hervorzuzaubern: "Wie kann die SPD nur so tun, als wäre Sie nicht dabei gewesen?", fragt Neuhäuser die Genossen in der Meldung. Die Einrichtung einer IGS in Rinteln wird nach Ansicht der WGS nicht über die Diskussion von Schülerzahlen mit der Landesschulbehörde erreichbar sein, da die Rechtslage klar und eindeutig ist und da das Hineinrechnen etwa von Gastschülern aus Nordrhein-Westfalen rechtlich unzulässig ist. "Die Zielrichtung muss jetzt vielmehr sein, über eine Unterstützung des laufenden Volksbegehrens zur Schulpolitik in Niedersachsen das Gebot der Fünfzügigkeit zu kippen - das ist wichtiger, als sich über Baupläne eines IGS-Anbaus auf fremdem Grund und Boden Gedanken zu machen", so Neuhäuser, der demnächst an den Rintelner Grundschulen aktiv für die Unterstützung des Volksbegehrens werben will.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an