1. Goldbeck kann jetzt Stadtmeister werden

    Trotz "Abo auf den Vizemeister" ungebrochene Motivation / Zahlreiche Ernennungen und Beförderungen

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    GOLDBECK (ste). Es ist kalt in Goldbeck, zum Teil türmt sich der Schnee meterhoch in Verwehungen an der Straße. Doch Markus Meier, Ortsbrandmeister des Bergdorfes, kann auch bei widrigen Verhältnisse auf seine Aktiven bauen. So zum Beispiel bei einem Trocknerbrand im Februar 2009, als Wetter und Sichtverhältnisse am Einsatzort die Brandbekämpfung erschwerten, oder beim Brand eines Kleintransporters, als nach 160 Meter Schlauchverlegung die Reserven aufgebraucht waren. Gut nur, dass im Taubenberg die gegenseitige Unterstützung gut funktioniert und Wennenkamp und Exten hilfreich zur Seite standen. Bei einem Einsatz in der Grundstraße stellte Meier fest, das die Alarmierung der Kameraden verbesserungswürdig ist. Und da die Stadt derzeit klamm in der Kasse ist, haben die Goldbecker fünf digitale Funkmeldeempfänger aus Mitteln des Fördervereins angeschafft.

    Die "Alarmierung" zur Jahreshauptversammlung klappte auch ohne Meldeempfänger. In großer Zahl saßen die Kameradinnen und Kameraden im Dorfgemeinschaftshaus, um sich über die Bilanz des letzten Jahres informieren zu lassen. Ein intensives und arbeitsreiches Jahr ware es, so Meier, und er prognostizierte: "2010 wird ein spannendes Jahr für die Wehr." Mit 148 Kindern, Jugendlichen, Männern und Frauen muss sich die Wehr noch nicht um ihren Fortbestand sorgen, doch Meier stellte auch fest, dass der demografische Wandel auch an Goldbeck nicht vorbeigehe. "Die Kinder und Jugendlichen werden auch in Goldbeck weniger, wenngleich die Gesamtmitgliederzahl gehalten werden konnte!"

    Fortbildung ist ein Muss in jeder Wehr. Und so waren aus Goldbeck die Kameraden René Wengert, Sebastian Opitz und Frederik Lehmeier zur "Truppmannausbildung" als Nachfolgeausbildung des alten Grundlehrgangs unterwegs. Einen Sprechfunkerlehrgang besuchten Reiner Eckermann, Katharina Rolf und Melissa Menke. Als Atemschützer ließ sich Danny Taron ausbilden. Den Gruppenführerlehrgang Teil 1 an der Landesfeuerwehrschule in Celle besuchte Sebastian Taron. Auch gesellige Aktivitäten richtete die Wehr aus, unter anderem das gut besuchte Osterfeuer, die Traditionswettkämpfe und die Freundschaftswettbewerbe.

    Bei der Wettbewerbsgruppe unter der Leitung von Klaus-Dieter Budde ist endlich der Knoten geplatzt. Budde berichtete von sieben Wettbewerben, bei denen die Gruppe vier Mal den zweiten Platz und drei Mal den ersten Platz holen konnte. Die 16 Mitglieder starke Gruppe baut in diesem Jahr auf eine ungebrochene Motivation: "Wir werden es wieder und wieder probieren, obwohl wir schon fast ein Abo auf den Stadt-Vizemeister haben", so Budde.

    Im Frühjahr wird der Wettbewerbsplatz zum Nutzen der Jugendwehr, aber auch der Wettbewerbsgruppe, grundlegend umgebaut. Sehr aktiv war auch die Altersgruppe mit Dieter Budde und sie werden es auch sein, die wieder aktiv beim Umbau des Wettkampfplatzes der Wehr zur Seite stehen.

    Beim Punkt Beförderungen hatte Meier alle Hände voll zu tun. Feuerwehrmannanwärter wurden Marc Sandermann, Jan Friedrichs, Maximilian Rolf und Oliver Todtenhaupt. Feuerwehrmann darf sich künftig Frederik Lehmeier nennen. Oberfeuerwehrmann/Oberfeuerwehrfrau wurden Katharina Rolf, Melissa Menke, Stefan Frewert und Rainer Eckermann. Hauptfeuerwehrmann wurde Mathias Todtenhaupt. Zum Ersten Hauptlöschmeister beförderte Stadtbrandmeister Friedel Garbe Daniel Geisler. Foto: privat

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