1. Krebs im Anfangsstadium erwischen

    Ausstellung zur Krebsfrüherkennung im Kreiskrankenhaus / Warnzeichen erkennen und vorsorgen

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    STADTHAGEN (bb). Noch bis zum 27. Januar präsentiert die Niedersächsische Krebsgesellschaft im Eingangsbereich des Kreiskrankenhauses Stadthagen eine Ausstellung zum Thema Krebsfrüherkennung. Auf übersichtlichen Bildtafeln werden die Besucher über Warnzeichen und die Möglichkeiten zur Vorsorgeuntersuchung informiert, sowie über Wege, durch gesunde Lebensweise das Krebsrisiko zu senken.

    Der ärztliche Leiter des Kreiskrankenhauses Stadthagen Christian Hegelmaier (v. li.), Carsten Pfeil von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, Krankenhausgeschäftsführer Christian von der Becke, Chefarzt Christoph Grotjahn und der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes Schaumburg Jörg Fedderke eröffnen die Ausstellung zur Krebsfrüherkennung.

    Christian Hegelmaier, ärztlicher Leiter des Kreiskrankenhauses Stadthagen erklärte: "Wir haben gute Chancen, Krebs zu heilen, wenn wir ihn nur früh genug erkennen." Zu oft werde die Krankheit jedoch erst festgestellt, wenn es eigentlich bereits zu spät sei. Deshalb sei es auch so wichtig, über die Möglichkeiten zur Krebsfrüherkennung zu informieren. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Klinik und Carsten Pfeil von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft eröffnete Hegelmaier die Ausstellung im Stadthäger Krankenhaus. Geschäftsführer Christian von der Becke erläuterte, dass sich viele Menschen mit dem Thema Krebs erst befassen würden, wenn sie selbst betroffen seien. Gern würde das Krankenhaus alle Maßnahmen unterstützen, die hier zu einem Bewusstseinswandel beitragen. Die Ausstellung informiere umfassend und leicht verständlich über die Problematik.

    Carsten Pfeil unterstrich die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen. Viele Krebsarten würden im Anfangsstadium keine Symptome verursachen, könnten jedoch mit Hilfe der modernen Diagnosemethoden entdeckt werden. Trotzdem würden nur 50 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer dieses Angebot nutzen, das zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehört.

    Neben dem Thema Vorsorgeuntersuchung und Krebsfrüherkennung weist die Ausstellung auch auf die Möglichkeit hin, durch gesunde Lebensweise das Krebsrisiko zu senken. Wenig Alkohol, keine Zigaretten, bewusste Ernährung und ausreichend Bewegung tragen dazu bei. Foto: bb

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