LAUENAU (al). Die Differenzen zwischen dem Flecken Lauenau und dem Landkreis Schaumburg zu den im Gebäude 1 des Gewerbeparks geschaffenen Wohnungen sind beigelegt. Die Baugenehmigungsbehörde folgte der Argumentation der Gemeinde und hat – wie Verwaltungschef Uwe Heilmann in der jüngsten Ratssitzung miteilte – die erforderliche Genehmigung inzwischen erteilt. Am Interesse von Mietern nahm die verzögerte Billigung offenbar keinen Schaden. Alle sieben Wohnungen seien inzwischen vermietet. Ursprünglich hatte die Kreisverwaltung sogar einen Bebauungsplan für das ehemalige Fabrikgelände gefordert, um mögliche spätere Wohnungsinhaber-Kritik an etwaigen industriellen Emmissionen auszuchließen. Doch die Kosten und die Zeit für das aufwändige Verfahren wollte der Flecken ausschließen: Der Rat hielt dagegen, dass auf dem ehemaligen Casala-Gelände heute kein Industriebetrieb mehr vorhanden sei. Stattdessen gebe es einen Mix aus Dienstleistung, Sport, Kultur, Freizeitgestaltung und Gestronomie. Folgerichtig müsse auch Wohnen in diesem Umfeld möglich sein. Hilfe suchte Lauenau bei einem hannoverschen Regionalplanungsbüro, das auf 66 Seiten unter anderem die Sinnhaftigkeit der vorgesehenen Wohnungen am Übergang vom ehemaligen Fabrikbereich zur neuen "Plaza" und weiter zum Einzelhandel in der Ortsmite begründete. Die Lauenauer Hoffnung, der Kreis würde einlenken, hat sich nun erfüllt.
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Alle Wohnungen sind vermietet
Landkreis Schaumburg erteilt Genehmigungen mit Vespätung
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