1. Lebenshilfe feiert Richtfest

    Rohbau und Dachstuhl der Wohnanlage am Ostring stehen / Bauende Februar

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    STADTHAGEN (jl). Die Lebenshilfe Stadthagen hat am vergangenen Freitag das Richtfest ihrer Wohnanlage am Ostring 8 gefeiert. Befand sich der Umbau der Einrichtung für behinderte Menschen Mitte Oktober noch in der Startphase, ist er Mitte Dezember schon so weit vorangeschritten, dass Christian Otto von der Zimmerei Reinhold aus Wennigsen den Richtspruch halten konnten.

    Valerie Friesen (v.li.), Christian Otte und Dirk Lenz feiern gebührend das Richtfest der Wohnanlage der Lebenshilfe.

    Trotz Schnee und eisigen Temperaturen lockt das Richtfest viele Gäste an.

    Mit der Sanierung des gesamten Erdgeschosses wird das Gebäude endgültig behindertengerecht umgestaltet. "Wir haben zwar eine wirklich vorbildliche Einrichtung, für die Pflegebetten sind die Türen dennoch zu eng", erklärte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Stadthagen, Manfred Seller. Feuchtigkeitsschäden haben die Notwendigkeit eines Umbaus bestärkt. Auch der Wunsch nach einer individuelleren Wohnsituation habe im Vordergrund gestanden, so dass aus den Doppelzimmern einzelne Wohnbereiche werden. Laut Seller habe der Umbau bis dato eine gute Million Euro gekostet. Die Fertigstellung sei für Ende Februar angedacht. "Die Handwerker haben enorm mitgezogen und auch bei viel Chaos tolle Arbeit geleistet", freute sich Seller. Ein großes Lob sprach auch der zuständige Architekt, Dirk Lenz, aus. Er bedankte sich bei den Handwerkern für die gute Qualität und die hervorragende Zusammenarbeit.

    Dank Rolf Parno, Inhaber des Restaurants "Zum dicken Heinrich", war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Eine Premiere für die Lebenshilfe, da diese sich sonst immer um alles gekümmert. Für Seller stand nämlich schnell fest: "Die Eltern, Bewohner und Handwerker haben sich diese Besonderheit wirklich verdient". Und verpassen wollte wohl niemand die kleine Überraschung. Trotz Schnee und eisigen Temperaturen bahnten sich knapp 100 Gäste den Weg zur Wohneinrichtung. Für den Geschäftsführer nichts Ungewohntes, sondern schon eher eine kleine Tradition. Zum Einzug vor etwa 20 Jahren habe ein wesentlich heftigeres Schneetreiben geherrscht, lächelte Seller. Foto: jl

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