APELERN/RODENBERG (pd). Mucksmäuschenstill war es in allen Räumen, als die Vorleser ihre Geschichten vortrugen. Kein Zweifel, das "Offene Vorlesen" an den Grundschulen in Rodenberg und Apelern kam bei der jungen Zuhörerschar bestens an. Eine Schulstunde lauschten die Jungen und Mädchen den Geschichten, die ihnen von Erwachsenen vorgelesen wurden. Lehrkräfte und Lesepaten hatten spannende und nachdenkliche Erzählungen mitgebracht – die meisten drehten sich um die Advents- und Weihnachtszeit. Ziel der Aktion war, den Kindern den Spaß am Lesen zu vermitteln und verstärken. Die Vorleser hatten Passagen aus Büchern gewählt, die sie selber schätzen und im gleichen Maße für Kinder anregend und interessant empfinden. Bei der Wahl der Geschichten hatten die Jungen und Mädchen vorab die Möglichkeit, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Vorgegeben war nur, dass maximal drei Schüler pro Klasse in einer Vorlesegruppe sein sollten.
Lesepatin Ilse Wittenborn zieht die Erst- und Zweitklässler mit ihren Geschichten in den Bann.
Das gemeinsame Hören, das gemeinsame Erleben von Gefühlen und Stimmungen in neuen Gruppenkonstellationen soll mit zu einer positiven Veränderung des Schulklimas beitragen. "Das offene Vorlesen kann für die schule zu einem Gemeinschaftserlebnis werden", lautete dementsprechend auch eine Zielsetzung der beiden Organisatorinnen der Aktion, Schulleiterin Elke Bode und Lehrerin Hannelore Krage.
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