1. Bei vielen Projekten ganz vorn mit dabei

    Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    BAD NENNDORF (pd). Eine durchweg positive Bilanz konnte die Vorsitzende des Vereins zur Förderung der offenen Jugendarbeit in der Jahreshauptversammlung ziehen. Dank zahlreicher Spenden und Zuwendungen aus dem "Umsonstladen" konnten nach den Worten von Rosemarie Börner zahlreiche Projekte in 2008 und 2009 realisiert werden. So wurde der Berlin-Schule ein so genannter "Faustlos-Koffer" finanziert, die Kinderkunst vom "Kulturforum Bad Nenndorf" finanziell unterstützt und bei der Woki wurden der Kinderzirkus und eine Schwedenfreizeit mit gesponsort. Außerdem wurde für den "Weltkindertag" in Bad Nenndorf, für das Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt" und für den Auftritt vom "Fröhlichen Dutzend" gespendet. Gelder vom Förderverein wurden dafür genutzt, das Jugendzentrum zu renovieren und zu Weihnachten bedürftige Kinder zu unterstützen. Anfang 2009 hat der Verein zusammen mit dem Umsonstladen- Verein Geld für die Anschaffung von Rollbrettern für die Berlin-Schule zur Verfügung gestellt. Außerdem fand in den Herbstferien ein Benimm-Kurs für Jugendliche statt und während der Woki hat der Verein einen Besuch beim Wasserbeschaffungsverband Nordschaumburg unterstützt. Mario Köbel und Sabine Finsterle, die ihren Rücktritt als Organisatoren der Woki bekannt gegeben haben (wir berichteten), zogen ebenfalls eine Bilanz ihrer Arbeit. Wie es mit der Woki weitergehen soll, soll jetzt auf politischer Ebene entschieden werden. Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums an der Kramerstraße in Bad Nenndorf, hat mit Helfern einen großen Teil der Woki- Aktionen durchgeführt. Er bekräftigte, dass er sich nicht in der Lage sähe, ohne personelle Unterstützung die Woki allein weiter zu führen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an einige Veränderungen im Jugendzentrum. So sei das Haus jetzt öfter geöffnet und außerdem hätten Jugendgruppen wie das Jugendrotkreuz Bad Nenndorf hier eine Heimat gefunden. Dzang gehört dem Präventionsbeirat an und engagiert sich nach Kräften beim Bündnis "Bad Nenndorf ist bunt". Börner sprach die Befürchtung aus, dass die Jugendarbeit im Zentrum massiv darunter leiden würde, wenn Dzang auch noch die Woki übernehmen würde. "Als Alleinkraft ist diese zusätzliche Arbeit nicht zu schaffen", stellte die Vorsitzende fest. Im kommenden Jahr will der Förderverein, dem aktuell 22 Mitglieder angehören, das Jugendparlament bei der Erweiterung der Skateranlage unterstützen. Weitere Ziele sind die Mithilfe beim "Weltkindertag" und beim "Kinderzirkus", der dank der Zuwendung vom Förderverein um einen weiteren Tag verlängert werden kann. Wegen der großen Nachfrage ist außerdem geplant, den Benimm-Kurs zu wiederholen. Bei der turnusgemäß durchgeführten Neuwahl wurde Rosemarie Börner in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt, ihre Stellvertreterin bleibt Elisabeth Wegner. Unverändert auch die weiteren Posten: Jana Schmidt (Kassiererin), Ursula Teßmer (Schriftführerin). Neu sind die beiden Kassenprüfer Michael Werner und Michael Graeber. Im Rahmen der Versammlung wurde der neu aufgelegte "Jugendwegweiser" der Lokalen Agenda 21 Gruppe "Menschen und Soziales" vorgestellt. Die Broschüre ist vorerst in einer Auflage von 100 Stück erstellt und ist im Jugendzentrum, im Bürgerbüro, im Jugendamt und im Umsonstladen "Ümmesüss" zu bekommen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an