1. Waltringhausen komplettiert Sicherheit mit einem neuen Tanklöschfahrzeug

    "Wir stehen hinter der Wehr und wertschätzen ihre Arbeit"

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    WALTRINGHAUSEN (Ka) Rund 70 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Feuerwehr trafen sich zur offiziellen Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges "TSF-W" und zur Einweihung des Erweiterungsbaus am Feuerwehrgerätehaus Waltringhausen. Es wurden insgesamt 196.000 Euro in die mobile und schützende Modernisierung investiert, die die Samtgemeinde zum Brandschutz einbrachte. Das neue TSF löste das alte Löschfahrzeug "LF8" aus dem Jahr 1975 ab. Bereits zu Beginn des Jahres 2004 begannen die Beratungen im Feuerwehrausschuss über die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Waltringhausen.

    Seitens der Feuerwehr wurde Bedarf für ein Löschgruppenfahrzeug angemeldet. Im Mittelpunkt der zukunftsorientierten Sicherheit stand das Gewerbegebiet mit Möbelhaus, Einzelhandel und Diskothek, sie machten diese Überlegung unabdingbar und den Antrag aus Sicht der Brandschützer erforderlich. Doch die Politik ließ sich nicht ohne weiteres überzeugen, sahen doch die Verordnungen des Landes für die Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung nur ein Tragkraftspritzenfahrzeug vor. Zudem galt es die Frage der Fahrzeug-Unterbringung zu klären, ein emenser Kostenfaktor, der auf den Träger zukommen sollte. Nach vielen Monaten der Beratungen und Entscheidungen fand sich nun ein guter Abschluss und zugleich ein Neustart für aktive Feuerwehr-Arbeit unter den Leitungen von Konrad Riechers und Kim Röhrbein.

    Für 120.500 Euro setzte die Samtgemeinde Nenndorf mit dem Staffellöschfahrzeug Maßstäbe. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine fest im Heck installierte Pumpe, einem 800 Liter Wassertank und zwei Atemschutzgeräten, die während der Fahrt angelegt werden können, aus. Eine Notwendigkeit, wenn es um die Organisation und den Zeitfaktor bei der Rettung von Menschen aus verqualmten Räumen geht. Für die adäquate Unterbringung musste ein räumlicher Anbau erstellt werden, da die bisherige Garage zu klein war. Für weitere 76.000 Euro erstellten Fachfirmen und die Mitglieder der Ortsfeuerwehr eine etwa 61 Quadratmeter große Garage.

    Die Eigenleistung der Freiwilligen wurde mit 16.000 Euro beziffert. Die Verantwortlichen der Samtgemeinde, die in Träger-Eigenschaft fungiert, mit dem Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese zeigten sich bei der Präsentation erfreut. In seiner Ansprache zitierte er: "Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Selbstschutzorganisation von Bürgern für Bürger. Sie kann nur funktionieren, wenn die Bürger auch mitmachen!" Dies sei in Waltringhausen vortrefflich gelungen. Reese sprach im Namen der Samtgemeinde Nenndorf allen helfenden und tatkräftigen Händen, wie auch den Sponsoren, die sich mit 8.000 Euro beteiligten, Dank aus. An die Kameraden gewandt: "Mit dem Projekt haben wir gezeigt, dass Jung und Alt hinter der Wehr stehen und die Arbeit im hohen Maße wertschätzen". Foto: ka

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