SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Die Samtgemeinde Rodenberg hat in diesem Jahr 1,8 Millionen Euro für die Kindergärten ausgegeben. Den größten Anteil an diesen Ausgaben haben die Personalkosten. Weil sich die Kinderzahlen nach unten verändern, wird es im kommenden Jahr auch zu Schließungen von Gruppen kommen, machte Uwe Heilmann in der Fachausschusssitzung deutlich. Die bisherigen Anmeldungen zeigen, das 2010 allem Anschein nach 45 Jungen und Mädchen weniger die Betreuungseinrichtungen besuchen werden. Die üblichen Zeitarbeitsverträge zweier Mitarbeiterinnen werden wohl nicht weiter laufen. Angesichts der angespannten Kassenlage sei es nicht zu verantworten, bei weniger Kindern die gleiche Personaldecke vorzuhalten. Marina Brand, Vorsitzende des Kindergartenausschusses, kritisierte in diesem Zusammenhang die so genannte "Herdprämie". Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Einführung eines Betreuungsgeldes für Kleinkinder, die zuhause betreut werden, stößt bei ihr auf klare Ablehnung. "Das dient in keinster Weise dem Wohl der Kinder", so die SPD-Politikerin. Und außerdem würden dadurch noch mehr Kinder in den kommunalen Betreuungseinrichtungen fehlen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der knapper werdenden Mittel ist der Haushalt 2010 für die Kindergarten in nahezu allen Ansätzen mit dem für dieses Jahr identisch.
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Viele Plätze bleiben leer
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