EVESEN (we). Der Kelch einer im Vorfeld einkalkulierten Niederlage öist am VfR Evesen zuletzt vorübergegangen, weil der ursprünglich angesetzte Auftritt beim Rangzweiten und heißen Titelanwärter in Halvestorf ausfiel.
Die Frage wird nun sein, ob dieser Spielausfall den Rhythmus der Elf von Trainer Frank Malisius nicht spürbar gestört hat. Doch weist der Coach eine derartige Spekulation vor der anstehenden Begegnung am Sonntag ab 14 Uhr gegen den TSV Kirchbrak von sich: "Wir wollen den Heimvorteil gegen einen unbequemen Gegner gezielt nutzen." Richtig ist auf jeden Fall, dass die Gäste "schwer zu spielen sind".
Am letzten Spieltag gab es allerdings nur ein unter dem Strich enttäuschendes torloses Remis. Dennoch steht Kirchbrak nach einer überzeugenden Hinspielserie auf einem sehr guten vierten Platz, weist hier 26 Punkte auf. Imponierend ist vor allem die Bilanz im Abwehrbereich, wo erst 15 Gegentore auftauchen. Allein dieser Fakt deutet unmissverständlich darauf hin, dass der VfR nur mit druckvollem Angriffsspiel und zudem mit zielgerichtetem Abschluss erfolgreich sein kann. Im gegnerischen Strafraum darf im Abschluss überhaupt nicht gefackelt werden. Das Hinspiel ging knapp mit 2:1 an die Gäste.