1. Kurzhaarfrisur für Hecken

    Pflegeeinsatz des NABU auf der Streuobstwiese

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    HOHENRODE (ste). Bereits früh am Samstagmorgen fanden sich jetzt die Ehrenamtlichen der NABU-Gruppe Rinteln auf dem Pachtgebiet in Hohenrode ein, um der Hecke aus Weißdorn, Schlehe & Co. eine pflegerische Kurzhaarfrisur zu verpassen. Mit Motorsägen und Astschneidern gingen die Naturschützer ans Werk, um die vor mehr als zehn Jahren gepflanzte Hecke entlang der Streuobstwiese zu stutzen. Die einige hundert Meter lange Naturhecke wurde drastisch zurückgeschnitten und "auf den Stock gesetzt", wie es heißt - die traditionelle Pflege von Wildhecken. Die Heckenpflanzen sind gut an diese Form der Pflege angepasst und besitzen eine dementsprechende Ausschlagfähigkeit, um in den nächsten Jahren wieder neu und verjüngt emporzuwachsen. Wildhecken bieten vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum zum Verstecken und zu Nahrungssuche - darüber hinaus sind solche Hecken ein wichtiges landschaftsgestalterisches Element.

    Die einige hundert Meter lange Naturhecke wurde von den Naturschützern "auf den Stock gesetzt".

    Foto: privat

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