WIEDESAHL (ro). Unter dem Motto "Mit Wilhelm Busch durchs Gartenjahr" konnten Freunde von Blumen, Büschen und Bäumen im Verlauf der zurückliegenden Monate im Zyklus der Jahreszeiten vier besonders schön gestaltete Hausgärten in Wiedensahl bewundern. Ein Fazit dieser Aktivitäten wollen Gärtengestalter und Gärtenbesucher am morgigen Donnerstag ziehen.
Zu diesem Erfahrungsaustausch, für den es nur noch wenige freie Plätze gibt, eingeladen haben die Verantwortlichen in das Alte Pfarrhaus in Wiedensahl. Unter dem Busch-Zitat "Was ist das für ein Gesause" steht dieses Veranstaltung, die um 14 Uhr beginnt und gemeinsam organisiert wird von der "Offenen Pforte" sowie den beiden Wiedensahler Museen im Busch-Geburtshaus und im Alten Pfarrhaus.
Dort steht dabei auch die Besichtigung der von Wilhelm Busch während seiner Zeit in der Familie von Schwester Fanny und Schwager Pastor Hermann Nöldecke zwischen 1872 und 1879 bewohnten Räume auf dem Programm. Hier im Schatten des Wiedensahler Kirchturmes schuf der Maler und Zeichner, Dichter und Denker viele seiner bedeutendsten Werke.
Auf der großen Diele des weit mehr als 400 Jahre alten ehemaligen Pfarr-Bauernhauses wartet dann neben Rotwein und Lebkuchen ein Kuchenbuffet auf die Gäste. In einer Diashow gibt es noch einmal eine Stippvisite durch die schönsten Ecken der offenen Gärten der Region. Dazu wird ein Filmmitschnitt einer NDR-Sendung über vier dieser Gärten zu sehen sein mit einer Erinnerung an den Spaziergang durch den Rosengarten der Wiedensahlerin Ulrike Schnabel.
Abgerundet wird dieser würdige Rückblick auf ein wahrlich aufregendes Gartenjahr mit Musikstücken des Wiedensahler Flötenkreises und Gedichten natürlich aus der Feder Buschs. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Anmeldungen unter der Telefon-Nr. 05726/388.