1. Eine nüchterne Bilanz

    VfL Bückeburg zum Duell des Mitaufsteigers

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    BÜCKEBURG (we). In der Oberliga West bleibt es aus heimischer Sicht dabei: Der VfL Bückeburg wartet nach wie vor auf seinen ersten Sieg. Die Grünhemden "zieren" nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen den ausgesprochen spielstarken BV Cloppenburg weiterhin mit nur zwei mageren Pünktchen das Tabellenende. Zudem schossen die Grünhemden bisher erst ganze fünf Tore. Diese mangelnde Durchschlagskraft ist primär ursächlich für die bisher so enttäuschende Bilanz, zumal man dem jungen VfL-Team den unbedingten Siegeswillen und den kämpferischen Einsatz überhaupt nicht absprechen kann. Trotzdem hilft kein Wehklagen – man muss der nüchternde Bilanz realistisch ins Auge schauen. So sieht es auch VfL-Trainer Timo Nottebrock vor dem am Sonntag anstehenden schweren Auswärtsgang beim Mitaufsteiger VfL Oythe, wo um 14 Uhr der Anpfiff ertönen wird: "Wenn vielleicht auch einige im Hintergrund jetzt Panik und Unruhe erwarten, werden sie sich mehr als wundern; denn genau das wird es nicht geben!" Und der Coach weiter: "Im Rahmen unserer Möglichkeiten war es von Anfang an klar, dass das Unternehmen "Oberliga" nach dem Aufstieg mehr als nur ein Himmelfahrtskommando sein würde. Denn in jeder Konkurrenztruppe laufen Vertragsamateure und Halbprofis auf. Dafür sind wir stolz, dass wir Eine junge, hungrige Formation aufbieten können, in der der Teamgeist intakt ist und jeder für jeden läuft."

    Die Gastgeber fuhren zuletzt zwei Siege ein (2:1 gegen VfL Osnabrück II und 4:1 in Bavenstedt).

    Damit hat sich die Elf im Kampf um den am Ende so wichtigen Platz acht wieder zurückgemeldet; rangiert derzeit mit 16 Punkten auf dem elften Rang. Auffällig hingegen bei den Platzherren ist die Zahl der Gegentreffer. Hier schlagen bereits 40 Tore zu Buche. Vielleicht ist ja dieser Aspekt für den VfL eine Herausforderung, endlich mal vorne entschlossener als bisher "zuzuschlagen". Dabei muss der VfL umgekehrt aber in der Defensivhaltung hellwach bleiben. Verzichten müssen die Grünhemden wohl auf Prange, Fritsche, Schmalkoch, Benecke und Berkut. Trotz dieser Ausfälle und trotz der bisherigen Niederlagenserie im Hinterkopf wird, so Nottebrock, seine Mannschaft erneut alles abrufen und investieren. Der VfL-Bus fährt am Sonntag um 10 Uhr vom Jahnstadion Richtung Oythe ab.

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