1. "Kloster-Karree" nicht Krisen-, sondern Stadtplanungsopfer?

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    RINTELN (ste). Der Einschätzung, dass die Pläne zum "Kloster-Karree" der Wirtschaftskrise zum Opfer fallen, widerspricht die WGS. "Ein Investor oder ein sogenannter großer Anker-Mieter finden sich vielmehr deswegen nicht, weil die Stadt Rinteln insbesondere mit dem riesigen Shopping-Areal in der Nordstadt und im Industriegebiet Süd eine Stadtentwicklung betrieben hat, die von der Kernstadt weggeht", meint WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser. "Da die Kaufkraft der Bevölkerung nicht wächst, wird sie nur auf andere und mehr Flächen verteilt!" Und das sei das Investitionshindernis für die Kernstadt. Diese Entwicklung sei daher absehbar gewesen. Nach einer entsprechenden Diskussion habe man dies "billigend in Kauf genommen", so Neuhäuser weiter. Er kritisiert: "Nach wie vor fehlt es an einem einheitlichen Stadtentwicklungskonzept; Investoreninteressen gehen immer in Einzelfallentscheidungen vor denen der zentrumsnahen Versorgung der Bevölkerung", so die WGS.

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