1. Große Freude über die "tollen Zahlen"

    Politik lobt Personalstärke bei den Wehren in der Samtgemeinde Rodenberg / 208 Jugendliche sind gemeldet

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening klärte in der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Rodenberg über die Personalstärke der Feuerwehren auf. Das, was er im Dorfgemeinschaftshaus von Groß Hegesdorf berichten konnte, stimmte die Zuhörer zufrieden.

    Der Ausschussvorsitzende Ralf Sassmann von der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) sprach sogar von "tollen Zahlen" und gab auch gleich Gründe für die gut Personaldecke an: Gute Ausrüstung und moderne Geräte. Dies sorge für eine besondere Motivation der Feuerwehrkameraden.

    Mit dem Stichtag 31. Dezember 2008 gehörten 450 Einsatzkräfte den Feuerwehren in der Samtgemeinde Rodenberg an. Davon sind 80 Frauen. Die Zahlen seien schon seit Jahren konstant, führte Wilkening weiter aus. Fluktuationen würden sich durch das Erreichen der Altersgrenze, durch berufliche Veränderungen oder dadurch ergeben, dass Mitglieder aus den Jugendwehren in den Aktiven Kader wechseln.

    Die Schwerpunktwehr in Rodenberg und die Stützpunktwehr Lauenau hätten im Schnitt 60, die in den mittleren 35 und in den kleineren 25 Einsatzkräfte, listete der Gemeindebrandmeister weiter auf. Er klärte den Fachausschuss darüber auf, dass 141 Kameraden notwendig sind, um die Einsatzfahrzeuge zu besetzen.

    Laut seiner Statistik steht in der Samtgemeinde damit die dreifache Anzahl an Personen für Einsatzfälle zur Verfügung. "Dadurch können wir auch länger andauernde Schadensereignisse wie Hochwasser über einen längeren Zeitraum effektiv mit Schichtbetrieb meistern", führte er weiter aus. Zwölf Prozent der Einsatzkräfte arbeiten im eigenen Ort, 18 Prozent innerhalb der Samtgemeinde. 70 Prozent seien außerhalb tätig und 13 Prozent arbeiten in Schichten.

    Wilkening ging auch auf den Nachwuchsbereich ein. 208 Jugendliche sind in den Jugendwehren der Samtgemeinde gemeldet. Bei den Kinderwehren waren es zum Ende 2008 immerhin 85 Jungen und Mädchen. "Um den Nachwuchs in den Wehren ist es sehr gut bestellt. Wir können sicher in die Zukunft schauen", stellte er für sich fest. Den gleichen Schluss zog auch der Ausschussvorsitzende Sassmann (WGR). Er sieht den guten technischen Stand bei Fahrzeugen und Ausrüstung mit als Grund für die gute Personaldecke. Das sorge für einen besonderen Motivationsschub bei den Aktiven. Er sprach die Hoffnung aus, dass diese Stärke auch in Zukunft gehalten werden könne und dankte im Namen der Feuerwehren der Verwaltung und den anderen Ratskollegen für die Unterstützung der Feuerwehren.

    Beruhigt zeigte sich Ratsherr Peter Friedrichkeit (SPD) über die Statistik. Aus anderen Kommunen würde man andere Zahlen hören. Die Neuregelung bei den Führerscheinen habe Unruhe in die Wehren gebracht.

    "Es tut gut zu wissen, dass hier ein dreifaches Angebot an Fahrern zur Verfügung steht", meinte der SPD-Politiker. Gar nicht überrascht von dem, was der Gemeindebrandmeister vorgetragen hatte, zeigte sich Ratsherr Wolfgang Kölling (SPD).

    "Ich habe nichts anderes erwartet", so die knappe Bemerkung von seiner Seite. Nach seinem Kenntnisstand sei es noch nie vorgekommen, dass ein Einsatz in der Samtgemeinde nicht bewältigt werden konnte, weil zuwenig Einsatzkräfte zur Verfügung gestanden hätten.

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