RINTELN (ste). "Auf den Spuren erfüllter Stunden", so heißt die neue und damit 34. Ausstellung in der Rathaus-Galerie.
Helmut Link füllt bereits zum zweiten Mal die Ausstellung mit seinen Werken. Im Jahr 2003 waren es Werke unter dem Titel "Schritte auf meinem Weg". So zeigt er jetzt seine Acryl- und Aquarell-Bilder, die teils durch Gebäude einen Wiedererkennungswert bieten, aber auch Werke, die aus Spielereien entstanden sind. "Manche meiner Bilder haben zwei Entstehungsdaten, weil, nachdem ich unzufrieden war mit dem Ergebniss, ich durch Experimente das Bild verändert habe", so Helmut Link, der die Malerei schon vor vielen Jahren für sich entdeckte. Noch zur Zeit seiner Berufstätigkeit als Lehrer und anschließend als Schulleiter besuchte er Fortbildungen und beschränkte die Malerei auf die Wochenenden und Ferienzeiten. Das intensive Malen und exprimentieren mit Stift und Feder, Aquarell und Acryl, genießt er erst so richtig seit seinem Ruhestand.
Seine Wege der Malerei führten häufig über Erlebnisse, er malt aber auch Abbildungen von Gegenstände und wagt sich auch hin zum Abstrakten. "So passierte es mir schon einmal, das Betrachter bei dem Bild "Weihnachten" nach dem fehlenden Weihnachtsbaum fragten", so Link. Doch gerade dieses Bild lässt durch seine Leuchtkraft und Intensivität die Herzen wärmer werden, eben "Weihnachten".
Zur Eröffnung der Ausstellung folgten mehr Gäste den je der Einladung in die Rathaus Galerie. Bei der musikalischen Umrahmung griff der Künstler auf Musiker aus dem eigenen Haus zurück mit seiner Tochter Martina Cremer und seiner Enkelin Janne.
Bürgermeister Karl Heinz Buchholz eröffnete die Ausstellung, die noch bis zum 28. Februar 2010 im Rathaus zu sehen ist. Foto: ste