1. Zufrieden mit der Wirtschaftsschau

    Ausschuss zieht Bilanz/Fehlbetrag von 20.000 Euro

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG

    (al). Politik und Verwaltung haben eine letzte zufriedene Bilanz über die Wirtschaftsschau der Samtgemeinde Rodenberg gezogen. "Das war eine ordentliche Veranstaltung", kommentierte der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Fremdenverkehr, Karsten Sucker (SPD), den Verlauf der dreitägigen Messe in Rodenberg. Allerdings muss der kommunale Etat einen Fehlbetrag von 20.000 Euro verkraften. Im Etat waren nur 15.000 Euro erwartet worden.

    Sucker, der auch Vorsitzender der "Lauenauer Runde" ist, lobte besonders die "saubere Trennung" zwischen dem Ausstellungs- und dem Unterhaltungsbereich. Deren räumliche Nähe zueinander war bei der vorherigen Wirtschaftsschau in Lauenau zum Teil kritisiert worden. Standbetreiber beklagten sich über Geräuschbelästigungen während der Kundenberatung.

    Für die Samtgemeindeverwaltung hob Jörg Döpke die gestiegene Zahl von Ausstellern hervor. 73 Unternehmen hatten diesmal 1563 Quadratmeter Standflächen in Halle, Zelt oder auf dem Freigelände angemietet. Davor waren es 2005 noch 56 mit 1391 Quadratmetern. Döpke freute sich besonders, dass vermehrt hiesige Firmen die Möglichkeit der Selbstdarstellung nutzten: "Das muss doch eine gute Grundlage für eine weitere Belebung der Konjunktur sein." Trotzdem habe sich die Verwaltung dafür entschieden – und Zustimmung aus den Betrieben erhalten, künftig nur noch alle drei Jahre eine solche Veranstaltung zu organisieren. Deshalb werde die nächste erst 2012 in Lauenau stattfinden.

    Die Einnahmen an Standmieten und Nebenkosten beliefen sich auf 29.000 Euro. Dagegen fielen Ausgaben von insgesamt 49.300 Euro an, so dass sich ein Fehlbetrag von über 20.000 Euro ergab. Das Defizit hatte bei der Wirtschaftsschau 2007 in Lauenau nur etwas über 3000 Euro betragen. Der höhere Aufwand in Rodenberg begründet sich unter anderem durch den Einsatz von Shuttlebussen, da nahe dem Festplatz zu wenig Parkplätze vorhanden sind.

    Von einer an sich vorgesehenen Mieterhöhung hatte die Samtgemeindeverwaltung schon im Vorfeld Abstand genommen. Bei zwei Informationsabenden war deutlich geworden, dass eine Anhebung nicht realisierbar sei. Zudem habe sich die Wirtschaftskrise mit ihren Prognosen zum damaligen Zeitpunkt bereits manifestiert. Um ein noch größeres Defizit zu vermeiden, hatte die Verwaltung beriets selbst Eigenleistungen bei Planung, Plakatierung und Müllentsorgung erbracht.

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