1. Gedenkfeier mit Rückblick auf ein bewegtes Leben

    Seit 40 Jahren trifft die Agnes Miegel Gesellschaft zusammen

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    BAD NENNDORF (Ka). Vor 100 Jahren feierte Agnes Miegel in Königsberg ihren 30. Geburtstag, während sie als Dichterin noch kaum bekannt war, erinnerte die Vorsitzende der Agnes Miegel-Gesellschaft, Marianne Kopp, am 45. Gedenktag der vertriebenen Ostpreußin und großen Heimatdichterin.

    Sie wurde im Jahr 1954 von der Wochenzeitung "Die Zeit" als wahre Meisterin formvollendeter Heimatdichtung betitelt, denn in ihrem Werk leben und atmen das Land Ostpreußen und die Menschen mit ihrer besonderen Mentalität. Kopp würdigte mit diesen Worten an Miegels Grab die Unsterblichkeit des Erbes mit der Hinterlassenschaft, welche die Autorin mit ihren Geschichten und Lyriken manifestiert hat. 1964 stirbt Miegel als Ehrenbürgerin der Gemeinde Bad Nenndorf und wurde am Reformationstag auf dem Bergfriedhof beigesetzt. Fünf Jahre später fand die Geburtsstunde der Agnes Miegel-Gesellschaft statt, in der sich jährlich die Freunde der heimattreuen Ostpreußen und interessierten Leser treffen. Zu Ehren des 45. Todestag von Miegel und zur Freude der Gäste las Sibylle Tormin von der Schlaffhorst Andersen Schule die Erzählung "Nachtspaziergang" und eröffnete die Geschichte um Simon Dach sowie weitere Prosa. Foto: ka

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