1. Einfach ein Geschenk adoptieren

    Schuhhaus Knoche ist erneut Sammelstelle für "Weihnachten im Schuhkarton"

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    HASTE/LINDHORST (ih). Die ersten Schuhkartons sind schon eingetroffen. Bunt verpackt, mit Gummiringen verschlossen warten sie in den Geschäften des Schuhhauses Knoche darauf, einem Kind eine Freude zu machen. Sabine Fischer, Inhaberin des Schuhhauses Knoche, beteiligt sich an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Bis zum 15. November nimmt das Knoche-Team in Lindhorst wie in Haste die Kartons an. Darin ist Platz für viele kleine Dinge des Alltags, die in anderen Ländern Luxus sind. Denn die Geschenkpäckchen gehen an Kinder in Not. Überwiegend in osteuropäische Länder machen sich die Helfer von "Geschenke der Hoffnung" auf, um die Präsente rechtzeitig zum Fest abzuliefern.

    Die ersten Päckchen sind schon da: Jutta Wesemann (li.) von der Martinsgemeinde und Sabine Fischer, Inhaberin des Schuhhauses Knoche, sind gespannt, wie viele Geschenke im Schuhkarton in diesem Jahr zusammenkommen.

    Zahnbürste, eine Zahnpasta und ein Stück Seife gehören für Sabine Fischer und Jutta Wesemann unbedingt in den Karton. Wesemann organisiert in der Hohnhorster Martinsgemeinde seit vielen Jahren die Sammelaktion vor Ort. "Viele Kinder haben keine Möglichkeit, sich zu waschen oder ihre Zähne zu putzen, weil es an dem Notwendigsten fehlt," sagte Wesemann zum Auftakt der diesejährigen Aktion. Was genau in die Geschenke darf, ist in einem Flyer aufgeführt. Darin sind auch Aufkleber und Überweisungsträger, um das Päckchen sicher zu den Kindern zu bringen. Zwar geschieht der Löwenanteil der Arbeit im Ehrenamt. Doch die Logistik für mittlerweile eine halbe Million Schuhkartons, die insgesamt in Deutschland zusammenkommen, kostet Geld. Sechs Euro sollten die Päckchenpacker also einplanen, die sie als sogenanntes "Schickegeld" überweisen. Für alle die, die keinen Karton Packen wollen oder können, gibt es die Möglichkeit, einen zu adoptieren. Denn manchmal wird das "Schickegeld" vergessen, sodass ein Pate für ein Päckchen sehr willkommen ist.

    Mit dem aktuellen Gemeindebrief kommen die Flyer für "Weihnachten im Schuhkarton" in jeden Haushalt der Martinsgemeinde. Wer noch mehr braucht, bekommt sie im Schuhhaus Knoche. Denn immer mehr Menschen belassen es nicht bei einem Schuhkarton, berichtet Sabine Fischer. "Von Jahr zu Jahr werden es mehr." In Lindhorst habe eine Frau insgesamt zehn bunt verpackte Kästen abgegeben. Foto: ih

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an