LAUENAU (al). Flächendeckend ist in der Nacht zum Freitag in Lauenau und weiteren sechs Ortschaften südlich und östlich des Fleckens der Strom ausgefallen. Betroffen waren davon auch weitere Teile des Sünteltals bis nach Bad Münder. Während in Lauenau selbst die Versorgung bereits nach etwa zehn Minuten wieder sichergestellt werden konnte, mussten einige Einwohner in Hülsede, Schmarrie und Meinsen zum Teil bis zu zwei Stunden warten. Der Kurzschluss in einem 20.000-Volt-Erdkabel ereignete sich um 23.57 Uhr. In den letzten Haushalten war das Licht erst wieder um 1.49 Uhr da. Noch in der Nacht machten sich Messtrupps auf die Suche nach der Ursache. Nach Auskunft von E.on-Pressesprecher Ralph Montag habe ein Leitungsfehler für zwei weitere Kurzschlüsse aufgrund entstandener Spannungsschwankungen gesorgt. Die Häufung sei "nicht unüblich": Es könne durchaus sein, dass ein Vorfall zu einer kettenähnlichen Reaktion führe. Die betroffene Leitung wurde abgeschaltet; die Stromversorgung über Ringleitungen neu aufgebaut. Das habe, wie Montag weiter mitteilte, einige Zeit in Anspruch genommen. Warum es zum Leitungsfehler gekommen ist, wurde nicht näher mitgeteilt. Der Sprecher schloss ein äußeres Ereignis wie zum Beispiel eine Beschädigung bei Tiefbauarbeiten aufgrund der Nachtstunden aus. Die eigentliche Ursache könne wahrscheinlich erst im Zuge der Reparatur ermitelt werden.
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Haushalte ohne Strom
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