BAD NENNDORF (Ka). Nicht nur der Sommer, sondern auch die Wachsaison auf den meisten DLRG-Wachstationen neigt sich dem Ende zu. Die DLRG betreibt von April bis Oktober seit vielen Jahren den Zentralen Wasserrettungsdienst zur Sicherheit der Bevölkerung am und im Wasser. Als Beispiel wird die Nordsee-Insel Borkum angeführt, wo in diesem Jahr 6 Menschen dank DLRG-Einsatz vor dem Ertrinken gerettet werden konnten, darunter 3 Kinder unter 14 Jahren. Weiterhin wurden leichte Erste-Hilfe-Fälle (Schürfwunden o.ä.) behandelt und 35 schwere Erste-Hilfe-Einsätze (Knochenbrüche oder schwerwiegende Kreislaufprobleme) versorgt. Eine Herz-Lungen-Wiederbelebung musste ebenfalls durchgeführt werden. Im "Hauptsaisongewusel" wurden an den Stränden 159 Kinder durch Ihre Eltern als vermisst gemeldet und ausfindig gemacht worden. Umgekehrt wurden von 99 Kindern die Eltern erfolgreich gesucht, nachdem sie diese nicht von allein wiederfinden konnten. In weiteren Einsätzen wurden 25 Kleinschwimmmittel z.B. Luftmatratzen, 8 Surfbretter und 3 Boote mit insgesamt 6 Menschen darauf wieder zurück an das sichere Ufer gebracht. Seit drei Jahren organisiert der DLRG Landesverband Niedersachsen im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Borkum den Wasserrettungsdienst auf Borkum und bietet mit einem "Komplettpaket" aus Wachdienstmaterial und ehrenamtlichen Rettungsschwimmern Sicherheit auch an Borkums Stränden. Foto: ka
Alles im Blick: Die Rettungsschwimmer wachen am Strand.
Dank DLRG-Einsatz konnten in der Borkum-Sommersaison 2009 sechs Menschen vor dem Tod durch Ertrinken aus der Nordsee gerettet werden.