1. Das Jahr in Indien läuft an

    Schaumburgerin hilft seit fünf Wochen in einem Wiederaufforstungsprojekt

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    Leserreporterin Nadine Küster, Apelern:

    Fünfeinhalb Wochen ist es nun her, dass mein Hund Murphy und ich in Indien angekommen sind. Ich nehme an dem Freiwilligenprogramm "weltwärts" von der deutschen Bundesregierung teil und werde ein Jahr in dem Projekt "Sadhana Forest" helfen. Ziel ist es eine etwa 30 ha große Fläche mit tropischem immergrünen Trockenwald wieder aufzuforsten. Eine sehr große Rolle spielt auch eine nachhaltige Lebensweise. Wir leben vegan, in Hütten aus natürlichen Materialien, haben Komposttoiletten, Solarstrom und als Dusche wird ein Eimer mit Wasser genutzt.

    Aviram und Yorit Rozin, den Gründern von Sadhana Forest ist die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung wichtig. Wir lernen hier Tamil, um uns auch mit den Einheimischen, die kein Englisch beherrschen, verständigen zu können. Die Tamilen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Als ich eine Panne mit meinem Motorrad hatte, kamen sofort fünf Männer angestürmt und versuchten es zu reparieren. Leider hat es nicht geklappt und ich bin zu Fuß weiter. Allerdings nicht lange alleine: Schon bald war ich von einem Schwarm von liebenswürdigen Schulmädchen umschlossen. Kann man sich das in Deutschland vorstellen? Eine Ausländerin, der soviel Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit von Fremden auf der Straße entgegengebracht wird? www.schaumburg-hautnah.de - hautnah

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