LAUENAU (al). Mit außerordentlich zufriedenen Gesichtern sind die Nachwuchsjudoka aus dem SV Victoria Lauenau vom traditionellen "Teufel"-Turnier in Garbsen zurückgekehrt. Im Gepack befanden sich allein fünf Goldmedaillen.
In der für sie neuen U15-Altersstufe gab Sophie Ting ein glänzendes Debüt. Alle Kämpfe waren technisch überzeugend und zeugten von hohem Einsatz. Nur ganz knapp verlor sie einen Kampf und griff dennoch zu Bronze in der Klasse bis 57 Kilogramm. Sarah Weindl hatte das etwas bessere Los erwischt und musste sich erst im Finale geschlagen geben und sich so mit Silber begnügen. Stina Schäfer hatte in der Gewichtskklasse bis 52 Kilogramm schwere Gegner zu verkraften. Es blieb nur der fünfte Rang.
Erste Plätze dagegen errangen Neele Blum (bis 48 Kilogramm), Annika Wittekindt in nur 15 Sekunden Kampfzeit (bis 33 Kilogramm) und Merle Wittekindt (bis 52 Kilogramm). Bei den U 18 folgte in der nächsten Runde Katinka Wittekindt. Am nächsten Tag machte Maike Wittekindt das Gold-Schwesternquartett komplett.
Viel Pech und eine unglückliche Auslosung ließen Emma Hesse (bis 36 Kilogramm) nach zwei Begegnungen ausscheiden, während Fine Blum und Paula Schäfer sich in derselben Gewichtsklasse bis Bronze vorkämpften Paula setzte für ihren vorzeitigen Sieg zum ersten Mal Fußfeger ein, die sie bei einem Kaderlehrgang erlernt hatte.
In der U 18 wachte Lisa Ebeling (bis 57 Kilogramm) erst in ihrem zweiten Kampf auf und konnte sich nach zwei weiteren Kämpfen Bronze ergattern. Peter Gärtner als Quotenjunge U 18 ärgerte sich, weil er trotz Führung und einem weiteren Sieg sich zweimal geschlagen geben musste. Auch in der U 15 gab es einen Quotenjungen: Sven Weindl entschied alle seine Kämpfe für sich und stieg aufs oberste Treppchen. Foto: al/p.