1. Opernstar für einen Tag Abschaffen des "Sitzenbleibens"

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    BAD OEYNHAUSEN (ste). Im Rahmen der aktuellen Show "Bella Italia" wird das GOP Kaiserpalais zwei Monate lang zur italienischen Enklave. Italien als Land der Künste ist auch die Wiege des "Belcanto", des schönen Gesangs, und so können begeisterte Sänger und Hobbysänger im barocken Oeynhausensaal an zwei Sonntagen einen dreistündigen, professionellen Workshop besuchen. Am Sonntag, 27. September, und am 18. Oktober begibt sich die Mezzosopranistin Inka Noack jeweils von 14 bis 17 Uhr mit den Kursteilnehmern dann auf einen Ausflug in die klassische, italienische Gesangskunst, um die Technik des dynamisch-flexible Stimmtrainings zu üben. Anmeldungen und Informationen im GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen bei Christine Adrion, Telefon 05731/7448-358, c.adrion@variete.d.

    RINTELN (km). Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Ursula Helmhold, hat die Kultusministerin aufgefordert, Konsequenzen aus der kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegten Studie "Klassenwiederholungen - teuer und unwirksam" zu ziehen. Mit einem Antrag, der in die Plenartagung des Landtages in der kommenden Woche eingebracht wird, setzen sich die Grünen für die Abschaffung des Sitzenbleibens und die Entwicklung gezielter Förderkonzepte ein. "Es ist an der Zeit, dass die Politik sich als lernfähig erweist", forderte Ursula Helmhold. "Statt die Schülerinnen und Schüler pädagogisch fragwürdige und teure Wiederholungsrunden drehen zu lassen, ist es sinnvoller, frühzeitig und gezielt zu fördern. Hierfür müssen die Diagnose-Fähigkeiten der Lehrkräfte verbessert und differenzierte Förderkonzepte entwickelt werden," so die Grünen-Politikerin. Die von Professor Klemm im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erarbeitete Studie habe belegt, dass das Sitzenbleiben den Schülerinnen und Schülern nicht hilft, so Helmhold. Viele Wiederholer zählten schon zwei Jahre nach dem Sitzenbleiben erneut zu den Leistungsschwächeren ihrer Klasse. Für das Land sei das Sitzenbleiben jedoch sehr teuer. Professor Klemm habe jährliche Kosten in Höhe von mehr als 51 Millionen Euro für Niedersachsen errechnet.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an