BAD NENNDORF/RODENBERG (Ka) Sonja Wehrhahns Puppen- und Bärenstube ist über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Kaum zu glauben, die Rodenbergerin ist Autodidaktin und beherrscht die Kunst der Kreativität wie ein Profi. Seit 20 Jahren gibt sie ihr Wissen und Können an interessierte Bürger weiter und krönt damit die Angebotsvielfalt in der Rheumaklinik Bad Nenndorf. Bereits bei der Gruppenbildung vor zwei Jahrzehnten blickte sie in 17 erwartungsvolle Augenpaare. Mit dieser Resonanz habe ich nun nicht gerechnet, erinnert sich Wehrhahn und benannte ihren damaligen Gemütszustand als aufgewühlt und aufgeregt. Sie blieb nach diesem Erfolg genauso wie die interessierte Bastel-Schar am Ball und griff dabei stets und zur Freude ihrer vornehmlich weiblichen Teilnehmerinnen die Aktualitäten und Trends des Kunsthandwerks auf. Sie verfolgte den steten Wandel an der Basis wie auch die öffentliche Nachfrage und fertigte Puppen und Teddys, nähte Trachtenmode, kreierte Schmuck, verschönerte mit Serviettentechnik verschiedenen Haushaltsgegenstände, strickte Socken, Mützen und Schals und vieles mehr. Die kreative Runde besteht bis heute aus Patienten der Rheumaklinik, ehemaligen Patienten wie auch Bürgern und trifft sich regelmäßig 2 mal die Woche dienstags und freitags in der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr bzw. nach Bedarf 19 Uhr. Zusätzlich erteilt sie Strickunterricht und führt die Bürger in die kunstvolle Wollverarbeitung ein. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind begeistert von der quirlig fröhlichen Art der Meisterin und schauen ihr besonders gern auf die Finger und auf den Mund. Dr. Wolfgang Brückle, Leiter der Internistisch-Rheumatologischen Abteilung freute sich am Jubiläumstag über die künstlerische Beständigkeit im Hause und weiß, dass besonders rheumageplagte Patienten Ablenkung bei den Herausforderungen erfahren. Eine wichtige Therapieform, zu der Sonja Wehrhahn mit Erfolg beiträgt, lobte Dr. Brückle und überreichte ein Blumenarrangement als Dankeschön. Foto: ka
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Sonja Wehrhahns buntes Treiben steckt an
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