1. Die Historie der Stadt entdecken

    "Tag des offenen Denkmals” wartet mit 27 Objekten auf / Mittelalterliches Rinteln begeistert Besucher

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (rp/km). Vom Rokoko-Gartenpavillon an der Hartlerstraße, über die Kürbisscheune in Westerndorf bis hin zur Schaumburg. Es waren insgesamt 27 historische Objekte, die es zu bestaunen gab. Möglich machte diese Vielfalt an Kunst und Kultur der "Tag des offenen Denkmals”.

    Doch gab es nicht nur kleine Kunstwerke zu bestaunen: Auch die Kirchen und das Möllenbecker Kloster hatten ihre Türen und Tore geöffnet, um einen Einblick in ihre Geschichte zu geben. Vier der Baudenkmäler wurden gleich am Sonnabend durch die hochrangigen Gäste genaustens unter die Lupe genomen.

    Eine der interessantesten Etappen war der einzige Ort, der im Programm ohne Bild vorgestellt worden war: Auf dem "Aldi"-Parkplatz an der Stoevesandtstraße hatte der Arbeitskreis Archäologie des Heimatbundes die ersten Ursprünge der Stadt Rinteln markiert - das mittelalterliche Kirchdorf Alt-Rinteln.

    Die Geschichte des damaligen Ortes reicht, so belegen Funde von Grabstätten, beinahe 2000 Jahre in die Vergangenheit.

    Besonders spannend für die Besucher: Irmgard Knoch und Ursula Petri vom Arbeitskreis Archäologie hatte für die Besucher mit Kreide die Grundrisse der noch heute im Boden befindlichen Grundmauern der Kirche kenntlich gemacht. Über guten Zuspruch konnte sich in der Innenstadt der neu gegründete Arbeitskreis Denkmalschutz freuen, der vor dem Alten Museum einen Informationsstand aufgebaut hatte. Zur Freunde zahlreicher Besucher konnte das Gebäude, das wegen seiner Baufälligkeit und der Versteigerung vor einigen Wochen lange im Blickpunkt der Öffentlichkeit gestanden hatte, am Nachmittag besichtigt werden. Dabei überraschte das Gebäude mit einer großzügige Raumaufteilung, die auch künftig nützlich ist. Im Erdgeschoss des Hauses soll ein Café eingerichtet werden.

    Mehr lesen Sie im Innenteil dieser Ausgabe auf Seite 18.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an