POHLE (al). Mit einer gehörigen Portion Unwohlsein hat der Pohler Rat die eigentlich vorgesehene Sanierung des Kellers im Dorfgemeinschaftshaus verschoben.
Vor einigen Wochen hatte er eine erste Verwaltungsvorlage, die die Kosten bei 40.000 Euro angelegt hatte, als zu vage abgelehnt. Jetzt fand ein Vorschlag der Verwaltung, ein Fachbüro mit der Ermittlung des möglichen Aufwands zu beschäftigen, keine Zustimmung: "Wir müssen erst wissen, wie der Haushalt aussieht", verlangte Ralf Wilkening (SPD). Der aufwendige Ausbau des Gewerbegebiets "Masch" (SW berichteten) bereitet den Politikern Sorgen.
BAD NENNDORF (mk). Die RLS Selbsthilfegruppe Bad Nenndorf und Umgebung trifft sich am Sonnabend, dem 12. September um 14.30 Uhr im Curanum, Rudolf-Albrecht-Straße 44a. Ute Martin aus der Praxis Martin wird über die Anwendung und Wirkung von Süßler Salzen aufklären.
"Ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt noch sinnvolle Beschlüsse zum Dorfgemeinschaftshaus fassen könen", eröffnete Wilkening die Diskussion. "Das würden wir privat doch auch nicht machen", jetzt zu planen und im nächsten Jahr das Geld ausgeben." Eberhard Hasler (CDU) erwiderte: "Können wir das aber aussitzen, oder ist Gefahr im Verzuge?" Keiner wisse doch, wie es unter der Erde aussehe.
Gemeindedirektor Uwe Heilmann könnte sich durchaus Probeschachtungen bis in drei Meter Tiefe vorstellen. Doch gerade seine Erfahrungen im Lauenauer Gewerbepark zeigen, dass "bei alten Gemäuern in der Erde einiges los ist". Diese Erfahrungen hätten im Übrigen zur ersten Kostenschätzung von 40.000 Euro geführt.
Allerdings gäben auch Probeschachtungen keine absolute Sicherheit: "Dann finden sich Schäden an anderer Stelle."
Er riet zu einer erneuten Beratung im Zuge des neuen Haushaltsplans.
Das sei in etwa zwei Monaten der Fall. Die Zeit laufe dem Rat nicht davon: "Wir bauen doch sowieso nur, wenn das Wetter offen ist." Das war dem Rat einleuchtend:
Einstimmig wurde die Vertagung beschlossen.