1. Mit "PBI-Gold" gegen die Hitze

    Werkfeuerwehr tritt mit neuen Anzügen an / Dezernatsleiter bescheinigt hohen Einsatzwert

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    RINTELN (ste). Wenn Klaus Wickbold als Dezernatsleiter Brandschutz der Polizeidirektion Göttingen und sein Stellvertreter Siebelt Ubben nach Rinteln kommen, um die Werkfeuerwehren zu inspizieren, dann steht das Ergebnis eigentlich schon vorher fest: "Die Ausstattung und Ausbildung ist einwandfrei; die Werkfeuerwehren sind Vorzeigeeinrichtungen im ganzen Land!" So auch diesmal wieder, als die Lebenshilfe Werkfeuerwehr zu einer Übung am Wohnheim "Alexandra" eingeladen hatte. Der letzten Übung von Werkbrandmeister Helmut Blaue, der sein Amt aus Altersgründen an Oliver Kirstein abgab. Übungsszenario war ein Brandausbruch im Wohnheim, durch den elf der 40 Bewohner in den oberen Geschossen eingeschlossen waren. Mit eingesetzt waren die Ortswehren aus Rinteln, Steinbergen, Exten sowie die Werkfeuerwehr BSN-glasspack und die Atemschutzüberwachung aus Schaumburg. Die Kameraden der Werkfeuerwehr BSN zeigten dabei ihre neuen "PBI-Gold" Schutzanzüge, die aus besonders leichtem Material sind und dabei die Hitze der Brandstelle besonders gut reflektieren sollen. "Ein Material aus den USA", wie Wickboldt wusste, "das alle Feuerwehrnormen erfüllt und Vorteile gegenüber den dunklten Schutzanzügen haben soll!" Hand in Hand areiteten die eingesetzten Kameraden und zeigten damit, dass die Zusammenarbeit mit den Werkfeuerwehren - mehrfach geprobt und für gut befunden - hervorragend klappt.

    Mit ihren neuen goldfarbenen Schutzanzügen aus dem Hightech-Material "PBI-Gold" fallen die Werkfeuerwehrleute von BSN-glasspack aus dem Rahmen. Der neue Stoff soll besonders effektiv vor Brandhitze schützen.

    Nach knapp einer dreiviertel Stunde konnte Werkbrandmeister Blaue an die Übungsbeobachter melden, dass die Situation unter Kontrolle ist und alle Personen aus dem Gebäude gerettet wurden. "Schnelligkeit und Kompetenz" bescheinigten Wickboldt und Ubben ihren Werkfeuerwehrleuten und auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote freute sich, dass die Freiwilligen der eingesetzten Wehren so reibungslos mit ihren Kameraden der Werkfeuerwehren zusammen arbeiten. Am Ende gab es natürlich von der Lebenshilfe noch einen kräftigen Imbiss für alle Eingesetzten und Gäste. Foto: ste

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