AUETAL (tt). Die diesjährige Tagesfahrt des Vereins für Heimatpflege Auetal führte einmal nicht in die Ferne, sondern in die nähere Heimat. Steinhude, die Inselfestung Wilhelmstein und die Klosteranlage in Loccum waren das Ziel.
Der Vorsitzende des Heimatvereins, Jörg Landmann, hatte wieder zuvor alles erkundet , für den Tag gut organisiert und für alle Teilnehmer eine Erinnerungsbroschüre erstellt. In Steinhude am Vormittag angekommen, ging es in zwei typischen Ausländerbooten bei spiegelglatter See zur Insel Wilhelmstein, wo die Festungsanlage und das neugestaltete Museum besichtigt wurden. Wieder zurück in Steinhude konnten die Teilnehmer - durch traditionelle Steinhuder Spezialitäten gestärkt – den an diesem Tag stattfindenden ökologischen Markt im Scheunenviertel oder Museen besuchen. Neben dem Spielzeugmuseum beeindruckte vor allem das Fischer- und Webermuseum mit seinen ursprünglichen Räumen und reichhaltigen Exponaten. Am späten Nachmittag führte die Fahrt zur Klosteranlage Loccum, wo eine ausgedehnte Führung durch die Klosterkirche beeindruckte. 1163 wurde das Zisterzienserkloster von 12 jungen Mönchen und ihrem Abt, die aus dem Kloster Volkenroda in Thüringen stammten, gegründet.Während der fast 850 Jahre (Jubiläum 2013) hat es im Kloster Loccum immer einen Abt, einen Prior und ein Konvent gegeben. Heute werden angehende Pastorinnen und Pastoren im Predigerseminar der Hannoverschen Landeskirche ausgebildet. Zugleich ist das Kloster Loccum wahlweise Beginn oder Ziel des 280 Kilometer langen Pilgerweges Loccum – Volkenroda. Foto: privat