1. Hoher Grad an Versorgungssicherheit

    E.ON lädt anlässlich des 100-jährigen Bestehens Landrat und Bürgermeister ein

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    STADTHAGEN (mr). "Wir kennen kein Unternehmen, das einen ähnlich hohen Grad an Versorgungssicherheit herstellt", erklärte Henning Probst, Vorstandvorsitzender von E.ON Westfalen Weser, in einem Pressegespräch zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens.

    Henning Probst (v.li.), Heinz-Gerhard Schöttelndreier schauen Jürgen Dallmeier zusammen mit Bernd Hellmann und Reinhard Luhmann hinsichtlich der Pläne des Umspannwerks in Stadthagen über die Schulter.

    Mit einem durchschnittlichen Ausfallwert von unter zehn Minuten liege der Stromversorger unter dem deutschen Durchschnittswert von zwanzig Minuten, der weltweit bereits der beste sei. Doch das war nicht die einzige Mitteilung, die der Vorstand dem Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, dem Bürgermeister Bernd Hellmann und der heimischen Presse machen wollte.

    Jürgen Dallmeier, Leiter Netzbereich Nord, zeigte den Gästen bei einer Besichtigung das Umspannwerk, das "eins der modernsten der Welt" ist und erklärte ihnen die technischen Raffinessen des Werks in Stadthagen, in dem trotz Vollautomatik 30 Mitarbeiter beschäftigt sind. "Wir sind vor Ort", bestärkte Probst den regionalen Bezug, für den er und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Reinhard Luhmann sich immer gegenüber dem Konzern E.ON eingesetzt hätten. "Deshalb wollen wir auch den Vorteil der Dezentralität niemals aufgeben", bekräftigte Luhmann.

    Mit E.ON Westfalen Weser hätten die Stadt und ihre Bürger einen guten, sicheren und verlässlichen Partner", beschrieb Hellmann das Verhältnis des Unternehmens zur Stadt als Anteilseigner und Kunde. "Wir reden auf Augenhöhe miteinander." Schöttelndreier bezeichnete die dezentrale Aufstellung von E.ON als "Sparkassen- oder Volksbankenprinzip": "In der Fläche präsent bleiben." Noch einmal riss der Landrat den Ausstieg des Landkreises als Anteilseigner von E.ON an, der unter anderem schlicht daran gelegen habe, dass der Landkreis das Geld benötigte. Gleichzeitig habe er aber die Kommunen gestärkt, "bei der Stange zu bleiben". Schließlich liege bei ihnen in erster Linie die kommunale Daseinsfürsorge.

    Zukünftig erwartet Probst "hoch spannende" Aufgaben, besonders für Ingenieure im Bereich Versorgungsnetze und Zählertechnologien. Die Kosten für Energie würden teurer werden. Den Rekommunalisierungstendenzen blickt Probst gelassen entgegen: "Wir werden das relativ unbeschadet überstehen." Foto: mr

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an